Auszüge aus meinem Erfolgsbuch. (nach Richard)

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Auszüge aus meinem Erfolgsbuch. (nach Richard)

Beitrag  Aureon am Mi Apr 16, 2008 12:17 am

Zu erst einmal: Danke, Richard! Du hast mir sehr geholfen bisher und ich hoffe, dass die Strategie funktioniert.

In seinem Buch hat er mir einen guten, perfekten Rat gegeben:
Ich sollte mir ein Buch kaufen, ein leeres, dessen Inhalt ich selbst bestimme.

In diesem Buch sollte ich alle meine Erfolge schreiben, worüber und worauf ich stolz bin, wofür ich dankbar bin.

Das fing auch so an, doch mittlerweile ist es wie ein Tagebuch für mich,
wie ein Schwamm, der meine Gedanken "aufsaugt", damit ich sie nicht vergesse.
Es hilft mir, mich zu verbessern,
das werdet ihr an den Gedanken feststellen, die ich darin geäußert habe.

Denn bisher habe ich nie so gedacht.

Doch nun fahre ich fort - und das wird ein langer Abschnitt für euch.
Bitte sagt mir eure Meinung.. Zu Passagen, Gedanken, etc.


----

04.April.2008 (Erster Tag seit Erhalt der Ratgebers)

Ich habe meinen inneren Schweinehund besiegt und bin Trainieren gegangen.
Was es alles Neues gab, was sich verändert hatte,
seitdem ich das letzte mal bei Apollo war, hat mich überrascht.

Ich fühle mich gut und die Dusche danach hat mein Wohlbefinden bestärkt.

Das Training tat mir gut.
Dieses Gefühl der Entspannung ist einfach herrlich!

Ich kann wieder lächeln!


Gerade auch, weil ich mich überwunden und es riskiert habe,
Melanie - der hübschen Thresenkraft mit dem tollen Lächeln, meine Nummer zu geben,
mit einer unverbindlichen Einladung zum Kaffee.

Sie lächelte und bedankte sich. Ich glaube, sie wird sich bei mir melden.

Was kommt, wir sich zeigen. Egal, ob sie mir einen Korb gibt,
oder wir schöne Treffen haben werden, ich habe mich überwunden und bin das Riskio eingegangen.

Ich muss sagen: es tat gut!!
Ein tolles Gefühl.

[...]

Ich werde weiter trainieren gehen und mich noch toller fühlen.
So frisch, so frei, so entspannt..

Ich habe mir diesen Ratgeber gekauft, um Stefi wiederzugewinnen.
Ich werde diesen auch genauestens befolgen und annehmen.

Dieser erste Schritt von vielen weiteren tat gut. Ein kleiner Erfolg für mich.
Möge dies zur Sucht werden.



Ich habe meinen Führerschein gemacht.
Auch wenn ich ihn erst im 2. Anlauf bekam, so genoss ich das Gefühl des Stolzes,
dass in diesem Moment durch meine Adern floss. Ich hatte es geschafft.

Seit dem Abholen des Führerscheins darf ich mich als privilegiert betrachten.
Ich habe das Recht, ein KFZ führen zu dürfen..

Autofahren macht mir Spaß. Ich liebe es,
diese Kraft und Geschwindigkeit zu nutzen und mir Untertan zu machen.

[...]

Autofahren ist keine Selbstverständlichkeit, es ist ein Privileg!

Gerade deshalb genieß ich es so sehr, ganz gleich wer vor mir fährt.#

Ein Erfolg, den Schein zu haben, privilegiert zu sein - und fahren zu dürfen!!

Darüber bin ich sehr dankbar.
Dankbar und stolz, dass ich es (fast) im Alleingang geschafft habe,
ohne Finanzspritzen von Verwanten.

Ich bin stolz darauf und dankbar, dass mich mein Vater mit seinen Autos fahren lässt.
Sogar mit dem Kia, wo meinerseits kein Versicherungsschutz besteht.

Ich bin stolz darauf und freue mich über diesen Erfolg, sogar über das Angebot,
einen seiner Wagen am Wochenende für mich allein nutzen zu dürfen.

Es ist ein Erfolg, weil er mir vertraut und zugleich sieht, wie ich immer sicherer werde.
Darüber bin ich dankbar.

[...]

05.April 2008

Ich habe erkannt.
In mich selbst hinein gesehen und es selbst riskiert
und einen Blick in mein Innerstes gewagt, zu meinem Kern vorgedrungen,
als Zweite Person, denn bisher hat dies nur eine Person geschafft - die mir sehr wichtig war.

Ich habe erkannt und hineingesehen, gesehen, dass ich mich zwar verändert,
im Grunde genommen jedoch ein Egoist bin, der nur an sich denkt.

Ich habe es erkannt.
Zweimal sagte man es mir, zweimal zeigte man es mir,
zweimal nahm ich es nicht an, weil ich es nicht verstand.
Nun stehe ich vor den Resten.

Eine traurige Erkenntnis.
Ein trauriger Erfolg.


Okay ich habe lange Zeit so gehandelt.
Lange habe ich nie in andere Ebenen hineingedacht oder versucht zu verstehen,
wie die Dinge um mich herum geschehen. Ich habe mir nie die Mühe gemacht.

Wie Isabell und auch du sagtest,
deine Anforderung, dich zu lesen, ist nicht das Lesen im Allgemeinen, sondern viel mehr das Denken.

Und genau mit dieser Gedankenfaulheit ist jetzt Schluß!

Ich denke, dass sich meine Art zu denken, in all der Zeit nicht weiter entwickelt hat,
dass sich meine Denkmuster nur verfeinert haben.

Vielleicht wäre ich auch nicht mehr so naiv und unsicher + zweifelnd, wenn ich denken würde.

Ja, das werde ich jetzt tun! Das ist mein Erfolg!!
Vielleicht kein bahnbrechender im Vergleich, aber für mich als Mensch, als Person und Knalltüte,
ist dies der Erste Schritt, die nächste Stufe zu erklimmen und mich weiter zu entwickeln.

Erst Denken, dann Handeln.

Erst durch dich bin ich aufgetaut. Quasi erwacht.
Die Zeit meiner Realitäts- und Geistesdämpfung, meiner Gedankenfaulheit ist vorbei,
mein Hirn aus dem Ruhezustand geholt. Doch ich muss auf der Hut sein!
Das Rückfallen in den alten Trott fällt leicht.
Zu sehr, weil es keiner Mühe bedarf.


Mein Innerer Schweinehund muss sterben! I

ch habe begonnen nachzudenken, als es fast hoffnungslos war.
Ein schreckhaftes Aufwachen sozusagen.


Es ist nicht ratsam quantitativ zu denken, sondern qualitativ..


Nicht die Anzahl der Gedanken bringen einen voran, sondern die Art und Weise.


Stefanie, du sagtest mir immer, dass ich mir zu viele Gedanken mache.
Es waren Gedanken der Zweifel, Gedanken, was ich falsch gemacht habe.
Zu viele und nicht gut für mich, sie brachten mich nicht voran, taten mir und somit dir und uns nicht gut.
Sie verletzten mich - und dich, weil du darüber nachdachtest,
warum ich so denke und fühle, warum ich zweifelte und dir mein bedingungsloses Vertrauen nicht zuteil werden lies.

Mir ist nun klar geworden, dass ich in vielen Situationen hätte anders denken und dann handeln können.

Diese Erkenntnis schenkt mir ein Lächeln.
Weil ich weiß, dass ich ein besserer Mensch werden kann, wenn ich konsequent und qualitativ denke.

Ein besserer Mensch. Ein interessanter Mensch?
Zumindest reifer.

Und würdig, besser zu leben. Ich danke dir dafür.

Für die Erkenntnis zu der du mich geführt hast.
Für die schönen Erinnerungen.
Ich glaube, ich verstehe jetzt, wieso du so gehandelt hast,
wieso du aufgehört hast, mit mir zu reden und dich zurückgezogen hast.

[...]

Deine Liebe zu mir muss sehr stark gewesen sein und überwog die meine auf eine sehr intensive Weise.
Ich will damit nicht sagen, dass sie größer war,
aber ich verstehe, erkenne,dass du nicht nur mit deinen Emotionen bei mir warst,
sondern auch mit deinen Gedanken.

Sich Gedanken um den Partner machen. Ihn versuchen zu verstehen..

[...]

Ich danke dir, dass du meinen Geist von seinen Ketten versucht hast zu befreien,
versucht hast, ihn aus seiner Starre und Lethargie herauszureißen.

Du hast die Ketten rosten und marode werden lassen, mich geweckt. Dafür danke ich dir.

Das war dein Erfolg-
Deine Liebe.



Ich hoffe, dass ich mich so ändere, dass ich mir Gedanken um den Anderen mache.
Dass ich darüber nachdenke, was für ein Verhalten von mir egoistisch ist und welches nicht.


Dass ich beginne, dich zu verstehen - und in diesem Punkt neu kennenlerne.

Ja, ich sah nur meinen Teller und nicht den Rest vom Tisch.

Langsam beginne ich zu verstehen. Dich zu verstehen.
Ich kann nun einzelne Wörter deiner "lesen"..

Auch wenn ich bequem sein könnte und mir diese Gedanken nicht machen muss,
so tue ich dies dennoch.

Weil ich dich verstehen will und das Bild sehen will.
dass du mir in unserer Zeit von dir und uns gezeichnet hast.
In allen Details.

Ich brauche nicht zu schreiben, dass ich dich liebe, denn das weißt du.

Ja ich bin/war abhängig von dir und kann mir ein Leben ohne dich nur sehr schwer vorstellen.

Ich klammerte mich an dich,
wollte dir so sehr nahe sein,
dass ich nicht sah, dass ich es bereits war.

~~ Prinzip von Nähe und Distanz ~~

Eine alte Legende erzählt von Zwei Bäumen auf einem Hügel.

Sie verliebten sich und standen doch so entfernt voneinander.

Er beschloss zu ihr rüberzuwachsen, um ihr nahe zu sein,
nahm ihr dabei jedoch nichtsahnend, die lebenswichtigen Sonnenstrahlen, die beide brauchten.

Sie entwuchs aus seinem Schatten, von ihm weg, um nicht zu sterben
und er wurde unglücklich, klammerte und wuchs weiter zu ihr herüber,
was sie weiter bedrängte und dazu führte, dass sie weiter Distanz aufbaute.

Diese Geschichte birgt so viel Wahrheit und erst jetzt verstehe ich ihre Aussage.


Ich habe dir die Luft zum Atmen genommen,
dir keinen Ausweg gelassen und bewirkt, dass dir meine Nähe unangenehm wurde.

Trotz vieler auf Erfahrungen basierende Ratschläge, habe ich nicht darüber nachgedacht,
wieso du dich distanzierst, sondern nur noch mehr Nähe gesucht,
geklammert und dich unter Druck gesetzt.

Es tut mir leid.

Dies wird sich für die Zukunft ändern.
Ob mit dir, oder ohne dich.


Lautlos kommunizieren erweist sich als schwierig - wenn nicht als unmöglich.

Es is schaffbar und das hast du mir gezeigt.

Ich bin aber noch nicht so weit mich auch auf dieser Ebene heimisch zu fühlen und wortlos zu reden.

Deshalb wusste ich Vieles nicht.
Auch, weil ich eine andere Wahrnehmung habe als du.

Dort hättest du - und das solltest du in Zukunft, zur Wortsprache wechseln müssen und mir sagen,
was nicht stimmt, was du willst und wie du dich fühlst.

Ich bin offen und rede darüber mit Vielen,
nicht nur mit mir selbst.

Ich werdem ich verbessern, wenn ich über zukünftige Probleme erst einmal selber nachdenke..

Denn darum geht es:
alleine, selbst Lösungen erarbeiten. Erst dann kommt man voran.

In der Partnerschaft birgt dies aber auch Nachteile. Hier ziehen beide an einem Strang,
ein Team. Ein Paar. Nicht zwei Einzelkämpfer, denn so funktioniert das nicht lange gut.

Das hast du bereits erlebt.
Ich noch nicht.

[...]

07.April.2008

[...]

Ich denke, dass es für mich ein großer Erfolg wäre, wenn ich nicht mehr so hektisch bin.
Denn ich bin ein sehr hektischer Mensch.

Ich denke, dass wenn ich mir nur mehr Zeit für die müßigen Dinge des Lebens nehmen würde,
dann könnte ich diese auch besser genießen.

Sei es zum Beispiel das Langsamkauen leckerer Speisen, deren Bissen mir Gaumenfreuden bescheren,
wenn ich diese auf meiner Zunge zergehen lasse.


Ich denke, dass man die vielen kleinen Freuden des Lebens viel intensiver wahrnimmt,
wenn man sich die Zeit dafür nimmt.
Allerdings darf man die schönen Dinge nicht aus den Augen verlieren,
sondern sollte sie sich stets im Bewusstsein und somit vor Augen halten.

Sie sind nicht selbstverständlich.

Genauso wenig ist Sex selbstverständlich.
Sex und Zärtlichkeiten oder eine Massage sind schöne Dinge, die man nicht im Zeitraffer durchleben,
sondern sich die Zeit dafür nehmen, um sie so genießen zu können.

Wie zügelt ein Mann jedoch seine Begierde nach einer Frau, die ihn so hitzig macht?

Ich denke, dass selbst wenn man den Blick für die schönen Dinge nicht immer hat,
so sollte man die Momente derer im vollsten Bewusstsein genießen,
damit sie selbst aus der Erinnerung heraus noch wirken.

Also: Zeit nehmen und das Besondere besonders werden und wirken lassen.
Es in vollsten Zügen genießen und den den raren Moment vollends auskosten!

[...]

Einzig in den Erinnerungen sind solche Momente konserviert
und wenn man sich erinnert, stellt man fest, wie schön sie waren und welchen Wert sie hatten.

Leider verliert man das Wertegefühl mit der Gewohnheit
und findet es erst wieder, wenn es bereits zu spät ist.

Ich denke, dass ein Mensch sich weiterentwickelt und reift oder gereift ist,
wenn er dieses Gefühl und Gespür nie verliert und er bewusst genießt.

[...]

08.April 2008

Ich bin einmalig!
Ein Original!

Ich kann Dinge, die Andere nicht können, habe Fähigkeiten und Talente,
dioe Andere sich wünschen, genauso wie es Zeiten gibt,
in denen ich gern das Leben (oder Teile davon) der Anderen hätte.

Diese Gedanken verspürt wohl jeder.
Sie werfen einen jedoch zurück, anstatt einen voranzubringen,
da man durch diese Denkweise seine Augen vor dem verschließt, was man hat.

Man sieht dann nur noch das Andere,
nicht mehr das Eigene und das ist ein Fehler!
So wird man nie zufrieden und glücklich, wenn man nicht akzeptiert,
dass man eben nicht alles haben kann.

Also werde ich auch die Dinge, die ich habe, in Zukunft besser wahrnehmen,
schätzen, und sie nicht mehr außer Acht lassen, mir nicht mehr Bestandteile anderer Menschen Leben wünschen.
Meinen Blick diesbezüglich nur auf mich und evtl. meine Partnerin richten.

Denn bin ich erst einmal zufrieden,
dann weiß ich die Dinge erst zu schätzen.
Dann kommt das Glück von ganz allein.

Selbstakzeptanz.

Selbsttoleranz.

Unterscheiden, was einem Gut tut und was nicht.
Differenzieren zwischen guten Genüssen und Schlechten.

Ich alleine weiß, was mir gut tut.




So. Der nächste Teil folgt demnächst..
Habe nur gerade keine Lust noch mehr zu tippen.

Gute Nacht,
Martin
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super!

Beitrag  Lunaticangel am Mi Apr 16, 2008 7:53 pm

dein text birgt so viel echte und schöne gefühle in sich, dass er mich zum nachdenken gebracht hat.
ich glaube ich werde mir viel zeit nehmen über mich und meine vergangene beziehung nachzudenken.
dankeschön Very Happy
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Danke :)

Beitrag  Aureon am Do Apr 17, 2008 12:28 am

Freut mich, dass du den ganzen Text gelesen hast..

Ich werde bei nächster Gelegenheit, vielleicht morgen Abend nach dem Treffen mit meiner Ex,
den nächsten Teil hochladen..

Da resümmiere ich über unsere Beziehung,
meine Abhängigkeit, etc..

Finde ich schön, dass ich dich zum Nachdenken bewegt habe.
Ehrlich, das freut mich!
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