Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Di März 22, 2011 10:58 am

Jetzt will mich auch noch ihr Vater treffen.
Is ja bei ihm eingezogen, schwer da was für sich zu behalten.

Keine Ahnung ob ich das tun soll, obwohl wir wirklich gute Freunde sind.
Würd schon gern mit Ihm reden, aber will nicht das er ihr was sagt.

ALK

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Di März 22, 2011 2:08 pm

Warum solltest du dich denn mit dem Vater treffen?

anki

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Di März 22, 2011 2:16 pm

Weil wir gute Freunde sind, und ich ihm nicht ewig aus dem Weg gehen kann?
Er wohnt ja auch nur 5km entfernt und wir laufen uns ohne hin irgendwann (arbeit, einkaufen, gem. Bekannte....) über den Weg.

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Di März 22, 2011 3:13 pm

klar, aber jezt im Moment muss das nicht sein oder? Ich mein ihr könnt euch ja auch auf ein Bier ein anderes Mal treffen, wenn sich die Wogen geglättet haben

anki

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Di März 22, 2011 3:47 pm

Hab ja auch kein großen Bock drauf, aber ich kenne ihn, der steht dann einfach in der Mittagspause bei mir auf der Matte.
Oder klingelt abends an der Tür.


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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Di März 22, 2011 4:07 pm

nun ja man kann ja ein bisschen Taktgefühl erwarten. Ich würde ihn darauf hinweisen. Wenn er echt mit dir befreundet ist, dann wird er es verstehen Smile

anki

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Di März 22, 2011 4:30 pm

Werd mal versuchen ihm klar zumachen, dass wenn er schon beim mir auftauchen muß,
er nur übers "Wetter" reden darf, und nicht zudringlich wird.

Denke das wird er verstehen. Is eigentlich ´n dufter Typ.

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Di März 22, 2011 5:34 pm

Danke Anki für deinen Rat und Beistand. Scheint fast als wird das hier´n Dialog.

Ich weiß ich kann schon nervig sein wenn mich was beschäftigt.
Versuch mich auch abzulenken, geh früh (5:00) zur Arbeit, treib dann Sport oder fahr Motorrad und mach mich im Verein stark.

Aber da funkt doch immer mal wieder was auf, wenn man an die letzten Tage denken muß.
Mir ist gerade eingefallen/aufgefallen das sie am So. immer noch unseren Ring (war mal ne Art Liebesschwur, keine Eheversprechen oder so) trug.
Ist das nur noch Gewohnheit, oder ist sie mit sich selbst noch nicht im Reinen.

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Zwischenstand nach 1 1/2 Wochen

Beitrag  ALK am Do März 24, 2011 8:27 am

Bin grad wieder ziemlich unten, wie fast jeden Morgen.
Die Tage verstreichen irre schnell, die Abende weiß ich ganz gut zu nutzen, schlafe dann auch schnell ein, hab ja genug dafür getan.

Nur die Nächte sind scheiße lang, wenn man immer wieder wach wird.
Wer ´n gutes Mittel dagegen kennt, immer her damit.

Um dann nicht ständig an Sie zu denken, versuch ich mir über mich selbst klar zu werden. Naja sagen wir mal, das hab ich schon Jahre lang nicht mehr getan. Fühlt sich fremd an. Weiß noch nicht wo mich das hinführt. Aber eines ist klar, bergab geht´s wohl nicht mehr.

Meine Gedanken und Ziel sind wieder etwas klarer, und irgendwie komisch, aber ich beginne Kraft zu schöpfen. Wär nur schön das teilen zu können.


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Wie weiter? Langsam bekomme ich Angst um diese Frau!

Beitrag  ALK am Mo März 28, 2011 8:31 am

Hallo Leidensgenossen.
Hab Sie am Samstag getroffen, hatte mir vorgenommen endlich unserem Kram zu regeln. Also wann sie ihre Sachen abholt und wie wir die gemeinsamen trennen sollen.
Geregelt haben wir allerdings gar nichts.
Ich hab den Fehler gemacht Sie noch einmal auf ihre Gefühle anzusprechen. Hab glaube ich gesagt, sie könnte mir doch jetzt mal alles erzählen, da es ja sowie so aus ist und wir nichts mehr verlieren können.

Und seit diesem Gespräch bekomme ich wirklich Angst um Sie.
Sie sah auch richtig Kacke aus, war krank und ihre Worte zusammen mit den Veränderungen an Ihr lassen mich langsam denken das sie ernste Probleme mit sich selbst hat.
Irgendwie denke ich sie hat extreme Selbstzweifel und Schuldgefühle.
Sie sagte so Verschiedenes wie:
Sie kann nicht über Ihre Gefühle sprechen und versucht alles zu verdrängen.
Sie sei nicht so stark wie alle denken, das ist alles nur Fassade.
Sie hat keine Kraft mehr, in Ihr ist alles leer.
Sie hat angst mich nicht so zu lieben wie ich sie.
Und ich hätte etwas besseres verdient, könne eine viel bessere finden.
Irgendwann würde ich ihr die Schuld für das alles geben.
Wenn ich jetzt noch dran denke wie sehr sie sich im letzten halben Jahr verändert hat.
Der Sport ist ihr immer wichtiger geworden. Sie hat Diät gehalten und wirklich mindesten 12-15 kg abgenommen.
Sie hat ihren Typ geändert.
Sie hat sich neu eingekleidet, viele ungewohnt "chicke" Klamotten, Kleider und Röcke statt Schlabberjeans und T-Shirts.
Sie war auch bei der Kosmetikerin und hat sich öfter mal geschminkt.
Hohe Schuhe und Stiefel, sonst trug sie eher Wanderschuhe.
Ich denke wirklich, das sie sich gerade selbst nicht mehr im Spiegel sehn kann.
Das letzte was sie mir sagte war so in etwa, das sie sich nicht genug angestrengt hätte um schwanger zu werden.
Und sie befürchtet sie könne keine Kinder bekommen.

Andeutungen in diese Richtung hat sie zwar früher schon gemacht, da bin ich aber nie drauf eingegangen.
Jetzt denke ich, daß sie das schon 1-2 Jahre wurmt und sie schon sehr lange sehr deprimiert deswegen ist.
Sie sagt ja sie ist ne gute Schauspielerin.

Gestern war dann noch überraschend ein Freund von uns bei mir, der sie am Abend auf der Geburtstagsparty einer Freundin gesehen hat.
Hatte Ihr gesagt sie soll dahin gehen und das ich nicht da sein werde. Er wollte mich fragen was los ist, er hatte bisher nur gewusst, dass wir getrennt sind. Er meinte sie hat versucht sich nichts anmerken zu lassen und so zu tun, als ob alles i.O. ist. Aber er hat gemerkt das sie unglaublich mauert und niemanden an sich ran lässt. Er sagt er konnte ihr die ganze Nummer nicht abkaufen. Und er wollte von mir wissen was los ist.
Da hab ich wirklich gezweifelt, wie blind ich den sein kann, wenn andere eher sehen was los ist als ich.

Ich denke jetzt sie will sich mir nur entziehen, damit sie es besser verdrängen kann. Aber das kann doch keine Lösung sein.

Wie kann ich ihr Helfen bzw. kann ich das überhaupt?



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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Mo März 28, 2011 9:14 am

Leider kannst du ihr nicht helfen. Du hast selber genung Stress. Sie braucht dringend psychologische Hilfe. Kann es sein, dass sie schon immer sehr schlank war und viel Sport gemacht hat?

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Mo März 28, 2011 10:34 am

Sie war eigentlich nie extrem schlank, hat auch immer mal´n paar Kilo zuviel. Ging eben über die Jahre immer auf und ab mit ihrer Figur.
Aber wie ich schon mal geschrieben habe, sieht sie jetzt wirklich figurmäßig wieder wie 17-18 aus.
Und wenn ich so trüber nach denke, kenn sie ja schon länger.
War sie noch nie zuvor und danach wieder so schlank und das war ja die Zeit, wo sie mir um jeden Preis gefallen wollte.
Wenn ich so drüber nachdenke, haben wir zwar immer gesagt, wir hätten beide lange gebraucht um uns für einander zu entscheiden, wegen Freundschaft usw., aber wahrscheinlich wollte sie mich schon viel eher als ich sie.
-Und sie hat sich damals deshalb so "rausgeputzt".

Ich mein vielleicht spinn ich auch, aber irgendwie passt das doch alles zusammen.

Sie hat auch immer gemeint ich sähe so glücklich aus wenn ich mit den Kindern meines Bruders zusammen bin.
Und das ich für meine Nichte sone art Ersatzpapa bin, da mein Bruder selten mitkommen kann wenn seine Frau und die Kinder mal zu Besuch sind.

Ich denke sie glaubt wirklich das es ein Problem für mich wäre, wenn ich keine bekomme. Dabei ist sie mir doch viel wichtiger.

Ich überlege ob ich ihr jetzt ein paar Wochen Zeit lasse, um erstmal zur Ruhe zukommen und gesund zu werden und sie dann direkt auf meine
Befürchtungen anspreche, ihr einen Brief schicke irgendsowas eben.

Ich kann sie doch damit nicht völlig allein lassen.Ich will aber auch nichts hinter ihrem Rücken tun.




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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Mo März 28, 2011 11:31 am

Du musst sie allein lassen! Anders geht es nicht! ICh denke sie leidet an einer Essstörung und hat einen starken Hang zum Perfektionismus.

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Mo März 28, 2011 12:36 pm

Perfektionismus, ja geh ich noch mit, klingt schon n bisschen noch ihr.
Wie gesagt ich denke sie gefällt sich im Moment irgentwie nicht.
Sie meint vielleicht auch auch das alle sehr hohe Erwartungen an sie haben.
Essstörung glaub ich nicht, sie is ja kein Hungerhacken oder so. ( ca. 178cm und zurzeit? schwer zuschätzen denke so 65kg) Sie hat auch immer normal gegessen, und sich gewünscht das ich koche wenn sie heim kam (das fällt ja jetzt flach). Nur im Moment sollte sie schon wieder die kurve kriegen.

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Mo März 28, 2011 12:45 pm

also so wie das für mich klingt, liegt da schon länger was im Argen..irgendein Ereignis, dass sie oder euch aus der Bahn geworfen hat..Essstörungen bedeuten nicht immer Hugerhaken..

Kannst Du Dir nicht mehr vorstellen, wie Du früher bestimmte Dinge gerne essen konntest? Suchst Du Dir Dein Essen nach ganz bestimmten Gesichtspunkten wie geringer Fett- oder Kaloriengehalt aus und findest andere Lebensmittel "eklig"? Studierst Du ausgiebig die Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen und kennst den Kaloriengehalt der meisten Lebensmittel auswendig?

Oder achtest Du im Gegenteil immer darauf, genug Essen im Haus zu haben, und übergibst Dich dann, wenn Du Deiner Meinung nach zuviel davon gegessen hast?

Benutzt Du Abführmittel, Diät- und Entwässerungsmittel, um Gewicht zu verlieren? Rauchst Du oder treibst Du übermäßig Sport, um Dich vom Hungergefühl abzulenken?

Erscheinungsbild und Körperbild
Verbringst Du viel Zeit damit, Deine "Problemzonen" im Spiegel zu betrachten? Glaubst Du, fett zu sein, obwohl Dich immer wieder Leute darauf ansprechen, wie dünn Du geworden bist? Trägst Du weite Kleidung, um Deine wahre Figur zu verbergen?

Gedanken
Treibst du übermäßig viel Sport, und hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn Du Deine tägliche Routine nicht schaffst? Glaubst Du, nur auf diese Weise das Essen zu verdienen? Bist Du der Meinung, Du würdest Dich besser fühlen und würdest mehr Anerkennung finden, wenn Du abnehmen würdest? Ziehst Du Dich von Leuten zurück, die Dich auf Dein Verhalten ansprechen?

Es gibt viele verschiedene Essstörungen, und man braucht nicht notwendigerweise alle typischen Merkmale einer Essstörung aufweisen, um essgestört zu sein. Aber wenn Du Dich in einigen der oben genannten Sätze wiederfindest, solltest Du misstrauisch werden und Dich fragen, ob Du auf dem Weg bist, eine Essstörung zu entwickeln oder bereits tief in ihr drin steckst.

Wenn dem so ist, solltest Du Dir helfen lassen, umso früher, desto besser. Du kannst Dir so viel Leid ersparen. Denn Essstörungen sind mit einem großen gesundheitlichen Risiko verbunden

Essstörungen sind keine Modeerscheinung, sondern schwerwiegende Krankheiten, die für den Betroffenen ein erhebliches körperliches und psychisches Risiko darstellen. Bleibende Schädigungen der inneren Organe, Störungen der Herzfunktion, Depressionen bis hin zum Selbstmord sind keine Seltenheit.

Essstörungen sind ernst zu nehmende Krankheiten, deren Risiken vor allem bei längerem Krankheitsverlauf beträchtlich sind. Bleibende körperliche Schäden sind vor allem, aber nicht nur bei chronisch kranken Betroffenen keine Seltenheit. Ein nicht zu vernachlässigender Prozentsatz der Erkrankten stirbt an den Folgen seiner Essstörung.

( Prof. Buchmüller)

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Mo März 28, 2011 1:20 pm

Ne darin erkenne ich sie nicht.
Ja sie treibt viel Sport, isst viel Obst achtet auf das was sie isst (Öko, Bio haste nich gesehn).
Und wenn sie Stress hat vergisst sie vielleicht auch mal ne Mahlzeit.
Leider hat sie ja gerade genug Stress mit mir.
Denk mehr das es im Moment so in ihr Arbeitet und sie Schuldgefühle (Ich + Kinder + Seitensprung) hat, das sie sich eben in Sport, Arbeit etc. flüchtet um sich abzulenken und dabei sich selbst vergisst.

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Mo März 28, 2011 1:28 pm

ja das wird sicher so sein, aber ich weiß nicht genau in wie fern sie sich selber zu Grunde richtet.. aber da muss sie allein durch...du kannst ihr nicht helfen mit sich wieder ins Reine zu kommen

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Ich mach wohl auch alle Fehler!

Beitrag  ALK am Di März 29, 2011 8:33 am

Entgegen jeglicher Logik hab ich ihr natürlich doch schreiben müssen, das mir langsam ein Licht aufgeht und ich mir Sorgen um Sie mache.
Erstmal keine Reaktion, das hat ich eigentlich gehofft.
Dann 2 Stunden später stand sie in der Wohnung, autsch. Sie wollte wissen wie genau ich das meine und ich hab´s ihr natürlich erzählt.
Also das ich denke sie macht sich selbst zu große Vorwürfe (Kinder, Seitensprung)usw. Sie meinte das das vielleicht stimmt, aber das am meisten an ihr nagt, das sie mir so weh getan hat und das könne nur heißen sie liebt mich nicht genug.
Klang für mich wieder nach Schuldgefühlen und das hab ich ihr gesagt und auch wie Scheiße es mir geht, wenn das das einzige ist was sie von mir fernhält.
Sie meinte dann sie wolle heute auf dem Sofa schlafen und ich soll bei ihr sein und fernsehn bis es soweit ist. Hab noch gesagt sie soll gehen und sich nicht mit mir rumquälen.
Aber naja wenn da die Frau, die man liebt, vor einem steht schmeißt man die halt nicht raus.
Da lagen wir also auf dem Sofa, hab sie festgehalten und ihr den Kopf gestreichelt, hat wir verdammt gut getan.
....
Ging bestimmt 2 Std. so, die glotze blieb allerdings aus. Ich war sauglücklich, denke das hat sie gemerkt.
Sie war kurz weg, Toilette, Küche keine Ahnung, als sie wieder kam strahlte sie, beugte sich über mich und fing an mich zu küssen.
Ich sagte sie solle besser aufhören, es sei nicht richtig, viel zu früh.....
Sie meinte ich soll die Klappe halten, sie weiß was sie will.
Nach 10 min. halbherzigen wehren hab ichs geschehen lassen. Sie war so leidenschaftlich wie schon lange nicht mehr, hat mich überall geküsst und gestreichelt.
...
Kurz um es war wunderschön, hab kaum geschlafen sie die ganze Nacht festgehalten, sie hat sich immer wieder an mich geschmiegt wenn sie wach wurde.

Bin dann heute morgen zur Arbeit, sie hat noch geschlafen.
Bin mir sicher, dass das ein riesen Fehler war und das sie sich nun sicher nicht mehr melden wird.




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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Di März 29, 2011 9:16 am

Nun ja viel Spass beim Leiden und beim Schmerz, denn sie wird heute kaum ihre Meinung geändert haben. Sorry, aber ich kann sonst nix mehr dazu sagen..

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  Blackhole am Di März 29, 2011 10:52 am

Hallo ALK,

will mich auch mal dazu melden.
leider kenne ich Deine Situation und die Reaktionen Deiner EX (???) aus meinem eigenen Erleben mit meiner EX sehr gut. (Auch ich bin hier weil ich noch glaube wir hätten eine Chance. Wink )
Du bewegst Dich auf sehr dünnem Eis. WAS war nochmal die Basis Eure Partnerschaft ???
Sie fühlt sich Schei..e, ihr ist schlecht, Schuldgefühle etc. Dann mit den Waffen einer Frau Deine Gefühlswelt ausnutzen, Du schreibst ja selber dass es Dir gut tat. ABER was wird heute sein. Mal von der beneidenswerten Nähe (meine ich ehrlich !!) abgesehen, sollte so ein Regame aussehen??

Ich glaube ich hätte mich irgendwie ausgetrickst gefühlt, auch wenn es so war wie man es sich immer gewünscht hat. Na ja. Du kennst sie besser als wir alle, vielleicht ist es ja ihre Art einen Neustart zu wagen.
Achte halt bitte drauf was DU zukünftig willst. Mir ist es damals nicht gelungen (daher meine Warnung cyclops ) und nun hocke ich wieder hier (Bitte kein Bedauern Mad Mad Mad , )
Ich weiss ein richtiger Tip ist das nicht, eigentlich kann ich anki aber nur Recht geben. WERDE NICHT IHR THERAPEUT.

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Di März 29, 2011 11:26 am

Er ist doch schon ihr Therapeut----

und genau das ist es. Sie wird sich von ohm helfen lassen, sich wieder stabilisieren und dann ihren Weg gehen, wobei er nur Mittel zum Zweck sein wird. Wie oft hat es das denn schon gegeben. Aber das haben wir ja schon oft gesagt. Mitleid hilft einfach nicht..

Maybe this helps..

Dr. Rolf Merkle - Diplom Psychologe, Psychotherapeut


Das Zusammenleben mit einem depressiven Partner kann eine große emotionale und körperliche Belastung sein. Wenn Ihr Partner depressiv ist, dann quält Sie vielleicht die Frage, wie Sie ihm helfen können und ob Sie das Richtige tun. Sie fühlen sich hilflos, manchmal auch ärgerlich, haben Schuldgefühle und fühlen sich vielleicht überfordert. Deshalb möchte ich Ihnen im Folgenden eine paar Hilfestellungen für Sie selbst und den Umgang mit Ihrem depressiven Partner geben.

So kann die Depression Ihres Partners Ihr Leben beeinflussen
Die depressive Stimmung Ihres Partners wirkt sich auf Dauer auf Ihre Stimmung aus. Sie fühlen sich mit der Zeit ebenfalls immer mehr heruntergezogen und bedrückt.
Er kann bestimmte Pflichten nicht mehr übernehmen und für Sie bedeutet das Mehreinsatz. Andererseits bekommen Sie kaum Anerkennung für Ihre Hilfe vom Erkrankten.
Viele gemeinsame Aktivitäten fallen flach und Ihnen fehlen Gemeinsamkeiten, die Sie bisher mit Ihrem Partner verbunden haben.
Ihr Partner verspürt kein Verlangen mehr nach Sex und Austausch von Zärtlichkeiten.
Er zieht sich aus dem gemeinsamen Freundeskreis zurück und Sie möglicherweise mit ihm, sodass Sie sich isoliert fühlen.
Er liegt fast nur noch im Bett und Sie sind in der Rolle eines Pflegers.
Er droht mit Selbstmord und Sie leben in ständiger Angst um ihn.
Er ist gereizt und unnahbar und Sie fühlen sich abgelehnt. Sie empfinden Ihren Einsatz als zu wenig von ihm gewürdigt.
Er trifft kaum Entscheidungen und deshalb fühlen Sie sich mit der Verantwortung allein gelassen.
Ihr Partner klagt über körperliche Probleme, über Schlafstörungen oder Schmerzen, und Sie sind seiner ständigen Klagen überdrüssig.
Ihr Partner hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, und Sie ärgern sich, wenn er Fehler macht.
Wie Sie auf die Depression Ihres Partners reagieren könnten
Wenn es Ihnen wie den meisten Angehörigen geht, werden Sie zwischen vielen unterschiedlichen Gefühlen und Verhaltensweisen hin- und herpendeln.

Sie wollen Ihrem Partner helfen, aber fühlen sich gleichzeitig auch hilflos, da Sie sich unsicher sind, wie Sie ihm helfen können. Sie wollen, dass er wieder „wie früher“ wird, sehen aber keinen Weg.
Sie setzen all Ihre Überzeugungskraft ein und wollen Ihren Partner überzeugen, dass er alles zu schwarz sieht und sich selbst aufgibt.
Sie wollen helfen, damit Ihr Partner möglichst schnell seine Depressionen überwindet. Deshalb gegen Sie ihm Ratschläge, was er noch tun kann, informieren sich umfassend über seine Erkrankung und bieten ihm Unterstützung an.
Sie wollen Ihrem Partner ganz bewusst aus der Depression reißen und machen ihm immer wieder Vorschläge, was sie Schönes miteinander unternehmen könnten. Vielleicht schlagen Sie sogar eine Urlaubsreise vor. Doch Ihr Partner blockt prinzipiell ab oder kann sich im Urlaub auch nicht freuen und Sie sind enttäuscht.
Sie sind verständnisvoll und nehmen Rücksicht auf ihn – leben schließlich selbst das Leben eines an Depressionen Erkrankten.
Sie trauen sich nicht, in seiner Gegenwart fröhlich zu sein, oder sind ganz bewusst lustig, um ihn anzustecken.
Sie fühlen sich bedrückt, belastet oder verzweifelt, weil es Ihrem Partner schlecht geht.
Sie versuchen stark zu sein und keine eigenen Probleme zu haben.
Sie werden zum Experten in Sachen Depressionen, besuchen Foren, sprechen mit Ärzten und vernachlässigen dabei Ihre Bedürfnisse.
Sie quälen sich mit Fragen, was Sie Ihrem Partner zumuten können oder sollen, auf welche Aktivitäten Sie bestehen sollen, welche Arbeiten Sie ihm abnehmen müssen, usw.
Sie haben Schuldgefühle, etwas falsch gemacht zu haben und für die Depression Ihres Partners verantwortlich zu sein.
Sie sind kraft, mut- und hilflos, weil keine Besserung feststellbar ist und Sie nicht wissen, wie es weitergehen soll.
Sie fühlen sich ungerecht behandelt, wenn Ihr Partner gereizt ist.
Sie werden wütend, weil es keinen Schritt vorwärtsgeht, und schreien ihn an, er solle sich zusammennehmen.
Sie sind ärgerlich, weil sich alles nur noch um Ihren Partner dreht.
Sie fühlen sich ausgenutzt, weil Ihr Partner mal Ihre Hilfe fordert, mal zurückweist.
Sie fühlen sich mit Ihren Sorgen nicht verstanden, müssen immer stark sein, während ihm die Rolle des Hilfsbedürftigen zufällt.
Sie fühlen sich in Frage gestellt und werden wütend, weil Ihr Partner Ihre gut gemeinten Ratschläge nicht annimmt und sich nichts bessert. Als Folge davon, lassen Sie in Ihrem Einsatz nach. Dann machen Sie sich Schuldgefühle, ihn hängen zu lassen.
Sie fühlen sich zu kurz gekommen, weil Ihre Wünsche in der Partnerschaft nicht mehr vorkommen.
Sie haben Angst, wie in der Zukunft alles weitergehen soll.
Sie sind enttäuscht, dass das jetzt alles Glück gewesen sein soll, was Sie in der Partnerschaft bekommen können.
Sie zweifeln an Ihrer Liebe und der Partnerschaft.
Haben Sie sich in einigen der Gefühls- und Reaktionsmuster wieder erkannt? Verurteilen Sie sich manchmal für derartige Gedankengänge und Gefühle?

All diese Gedanken und Gefühle sind verständlich und normal. Wenn Sie einen depressionskranken Partner über längere Zeit begleiten, dann zehrt dies auch an Ihren Kräften. Sie sind kein ausgebildeter Therapeut sondern ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen. Auch wenn Sie Ihren Partner lieben, dürfen Sie ab und zu enttäuscht oder ärgerlich auf ihn sein.

Was Sie für sich tun können, wenn Ihr Partner unter Depressionen leidet
Damit Sie die Kraft und Geduld Ihrem Partner gegenüber auch weiterhin aufbringen können, ist es wichtig, dass Sie Ihre Batterien immer wieder auffüllen und gut für sich selbst sorgen. Was Sie für sich z.B. tun können:

Nehmen Sie sich immer wieder eine Auszeit, in der Sie sich mit fröhlichen unbeschwerten Menschen umgeben. So können Sie auch wieder Ihre Lebensfreude spüren. Wenn Ihr Partner nicht gerade ganz tief im Keller sitzt, können Sie ihn ab und zu alleine lassen. Generell könnte auch eine Freundin oder ein Familienangehöriger mal „den Dienst“ übernehmen.
Delegieren Sie nach Möglichkeit die Arbeiten, die Ihr Partner im Augenblick nicht übernehmen kann. Wer kann sich um die Wäsche oder den Einkauf kümmern? Kann sich eine Mutter eines Freundes Ihres Kindes um Ihr Kind kümmern?
Sorgen Sie für einen Ausgleich, indem Sie sich sportlich/körperlich betätigen oder einem Hobby nachgehen. Sie benötigen die Erfahrung, etwas bewegen zu können und Erfolg zu haben.
Lassen Sie sich eine Massage geben – also etwas, wobei Sie passiv bleiben und sich verwöhnen lassen können.
Pflegen Sie Ihren Freundeskreis und ziehen Sie sich nicht, auch wenn es Ihr Partner im Augenblick macht, von Ihren Freunden zurück.
Nutzen Sie ein Entspannungsverfahren. Schon alleine die Gegenwart eines depressiven Menschen wird auch in Ihnen mit der Zeit Spannung erzeugen.
Vielleicht ist es hilfreich für Sie, sich mit den Partnern anderer Betroffener aus einer Selbsthilfegruppe zu treffen und sich auszutauschen. Wenn Sie im Freundeskreis jemanden haben, dem Sie sich anvertrauen können, dann tun Sie das. Mit anderen darüber sprechen, entlastet und tut gut.
Wenn Sie dazu neigen, zu sehr Anteil zu nehmen, sich verantwortlich fühlen und sich zu sehr zu verausgaben, sollten Sie auch an eine Psychotherapie oder Beratung für sich selbst denken.
Wie Sie Ihrem depressiven Partner helfen können
Wenn Ihr Partner unter Depressionen leidet, dann haben Sie vermutlich schon vieles ausprobiert, um ihm zu helfen – z. B. gut zureden, drohen, alleine etwas unternehmen, eine Belohnung versprechen, an seine Willenskraft appellieren, usw. Vielleicht sind Sie unsicher, was gut bzw. schlecht für ihn ist. Hier sind einige Strategien, mit denen Sie Ihren Partner unterstützen können:

Informieren Sie sich über die Erkrankung Depressionen. Je mehr Sie darüber Bescheid wissen, desto eher können Sie auch Verständnis für Ihren Partner haben und ihn unterstützen.
Nehmen Sie Ihrem Partner nicht alles ab, aber überfordern Sie ihn auch nicht. Es ist wichtig für ihn, dass er die Erfahrung macht, selbst noch etwas geregelt zu bekommen. Er braucht Erfolgserlebnisse.
Lenken Sie den Blick Ihres Partner darauf, dass er eine Aufgabe bewältigt hat, und loben Sie ihn dafür - auch wenn er jedes Mal Ihr Lob entwertet, indem er sagt, das sei doch nichts, das könne jeder.
Machen Sie ihm immer wieder Mut, dass seine Depression eines Tages abklingen wird.
Signalisieren Sie ihm immer wieder, dass Sie ihn auf dem Weg durch die Depression unterstützen werden. Auch wenn Ihr Partner vielleicht äußert, dass ihm nicht zu helfen ist, es tut ihm gut, zu wissen, dass er auf Sie zählen kann, in Ihnen einen Halt hat und Sie für ihn da sind - in guten wie in schlechten Tagen.
Motivieren Sie Ihren Partner, leichten Sport zu treiben. Körperliche Betätigung hilft ganz enorm, Depressionen zu überwinden.
Arbeiten Sie mit ihm zusammen ein Selbsthilfebuch zu Depressionen durch.
Verlangen Sie von Ihrem Partner keine großen Entscheidungen, denn Ihr Partner sieht im Augenblick alles nur aus einem depressiven Blickwinkel.
Raten Sie Ihrem Partner dringend zu einer Psychotherapie bzw. dem Besuch eines Psychiaters, wenn er sich immer mehr zurückzieht und Selbstmordgedanken hat. Wenn nötig, vereinbaren Sie einen Termin bei einem Psychotherapeuten und begleiten ihren Partner dorthin

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  Blackhole am Di März 29, 2011 11:52 am

Hallo Anki,

Volltreffer.
und ohne jetzt auf mich lenken zu wollen. Wenn der Partner sich auch noch von einem trennt, damit nach ihrer Meinung wenigstens einer glücklich ist, dann bist du in meiner Welt.

Also ALK. Partner oder Therapeut ? Glaub mir, ich weiss was abgeht. affraid affraid affraid -In guten wie in schlechten Tagen.- Aufgeben nur weil es ihr schlecht geht? Alles richtig, wenn es nur eine zeitweilige "Depri" ist.
Ansonsten, WAS ist ihr Part bei einem möglichen Regame?

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  anki am Di März 29, 2011 12:04 pm

hast pn Wink

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  Blackhole am Di März 29, 2011 12:17 pm

Danke Smile

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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

Beitrag  ALK am Di März 29, 2011 1:22 pm

hallo blackhole,

glaube nicht das das ein Neuanfang war. Denke eher sie wollte kurzzeitig Nähe und Geborgenheit oder mir nen Gefallen tun. So blöd das auch klingt.
Evtl. wollte sie mir auch ein bisschen, Hoffnung geben. Sagt ja jedesmal, wenn wir uns sehn, sie will gern zurück aber weiß nicht wie und ist noch nicht so weit.
Als ich sie mal fragte meinte sie auch, mein besagter exkumpel sei keine alternative für sie, sie würde irgendwann zurück kommen oder lange allein bleiben.

Aber ich wette wenn ich heim komme finde ich maximal ne Nachricht und es fehlen wieder ein paar ihrer Sachen.


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Re: Nach über 10 Jahren soll alles aus sein?

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