Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

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Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Di Aug 14, 2012 8:25 pm

Hallo liebe Foris,

hab mich auch hier angemeldet und möchte Euch meine Geschichte erzählen. Dabei versuche ich mich so kurz und präzise wie möglich zu halten.

Bin voller Hoffnung, dass Ihr mir gute Ratschläge und Tipps geben könnt, denn ich brauche - wie bestimmt die meisten hier - Unterstützung. Umgekehrt möchte ich natürlich auch helfen soweit es geht.

Mein Ex-Freund und ich sind 30 Jahre alt.
Wir kennen uns seit über 10 Jahren und waren etwas mehr als 6 Jahre davon zusammen. Haben seit Juli 2009 auch fest zusammen gewohnt. Wobei wir vorher auch fast täglich zusammen waren.
Seit 07.07.2012 ist Schluss.

Ich habe mich getrennt. Habe hier im Forum schon vor der Anmeldung etwas rumgestöbert und festgestellt, dass die meisten hier im Forum die Verlassenen sind. In meinem Fall ist es umgekehrt, aber leider hatte er mich schon vorher innerlich längst verlassen... Crying or Very sad

Unsere Beziehung war natürlich die meisten Jahre davon sehr schön, intensiv, voller Zuneigung, Vertrauen und natürlich Liebe. Klar ging es mal Auf und Ab.... Wir waren nicht nur ein Paar, sondern auch Beste Freunde. Wir gingen durch Dick und Dünn...

Ich könnte Euch so viele Dinge erzählen, die wir füreinander getan haben... aber ich muss jetzt von den nicht so schönen Zeiten erzählen...

Dazu muss ich doch leider kurz ausholen:

Meine Eltern haben ein Haus. Vor 1 1/2 Jahren wurde bei meinem Papa Lungenkrebs diagnostiziert und kam ins KH für eine riskante OP. Er hat sie Gott sei Dank überstanden. Lag jedoch über 3 Monate im KH. Während dieser Zeit erlitt meine Mama (der wichtigste Mensch in meinem Leben) einen leichten Schlaganfall und musste ebenfalls in eine Klinik. Zu der Zeit hatte ich keine ruhige Minute und wir (mein Ex und ich) beschlossen zu ihnen ins Haus zu ziehen. Meiner Mama geht es soweit gut... Bei meinem Papa, der nach Reha und Strahlentherapie zuhause ist geht es seit Monaten immer schlechter. Der Krebs ist leider nicht heilbar.

Gerade zu solch schweren Zeiten hat er mir hindurch geholfen.... Teilweise hätte ich nicht gewusst, was ich ohne ihn machen sollte.... Jedenfalls sind wir zu meinen Eltern gezogen. Mein Ex-Freund hat zur Famlie gehört. War voll integriert und wir fühlten uns wohl. Haben noch einiges im Haus gemacht (renoviert usw).

Aber dann veränderte sich alles.... Zumindest wurde es deutlich.... Schon Ende letzten Jahres. Er hatte die falschen Freunde. Ein Typ, der von jetzt auf die nächste Minute denkt, der ständig lügt und macht was er will, egal was passiert. Der Typ ist auf dem Stand von nem 15-Jährigen mit seinen 25 Jahren.... und seine Freundin wiederum ist extrem labil und lässt sich (bewusst) belügen und betrügen. Anfangs sprach mein Ex selbst nicht gerade in den besten Tönen von den beiden... Es war halt immer "Gaudi" mit denen, die haben halt gebechert und Schmarrn gemacht usw... bin da auch selten mit, weil ich mit denen nicht viel anfangen konnte. Irgendwann hat er mich auch nicht mehr gefragt, ob ich mitgehe...

Irgendwann dann fing es an, dass er regelmässig dorthin ging, immer länger blieb bis er dann sogar dort übernachtete. Was mich extrem gestört hat. Immer Samstags. Er lief regelrecht vor mir weg.

Muss auch noch dazu sagen, dass er sich allgemein veränderte.... Er meckerte an allem und jedem rum, wurde immer kälter und distanzierter und ich wurde immer nerviger. Er wich mir immer auf meine Fragen aus, was denn mit ihm los ist, ob sich seine Gefühle verändert haben usw.

Noch zu erwähnen sind diverse Umstände:
  • Er macht eine Schulung in einem großen Unternehmen, sprich er wird das erste mal gefordert, was ihn sicher auch belastet. Denn vorher hat er Teilzeit in einem Büro gearbeitet.
    • Ich habe Rechtsanwaltsfachangestellte gerlernt, habe eine schlimme Zeit hinter mir (wäre jetzt zu lange), habe den den Job Ende letzten Jahres verloren und habe seitdem keinen Einstieg mehr geschafft, was ihn verständlicherweise auch bestimmt den Respekt zu mir gekostet hat, da er mich anders kannte.

    • ich habe mich auch körperlich gehen lassen, habe zugenommen usw. er ist zwar auch kein Leichtgewicht, aber mich hat das an ihm nicht gestört. (ich liebe sein Bauchi)


Kurz gesagt:
Er verlor den Respekt und dann auch die Liebe.

Am 06.07.2012 musste ich mich einem kleinen Eingriff unterziehen. Ich durfte nur in Begleitung das KH verlassen und dachte, dass er mich abholen würde. Jedenfalls kam es per Sms zum Streit und er holte mich nicht ab. Hätte Mittag gehen dürfen, aber so musste ich bis 19 Uhr Abends bleiben bis mich eine Freundin nach Hause gefahren hat.
Als ich heim kam, war er nicht da... Er ist wieder zu diesen Leuten gefahren und blieb sogar über Nacht...
War total fertig. Ich rief sogar bei der Telefonseelensorge an, weil ich wusste, dass ich mich trennen muss. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass er mich im Stich lässt oder geschweige denn wenigstens fragt, wie es mir geht und was rausgekommen ist....

Am 07.07.2012 habe ich angefangen, seine wichtigsten Sachen in 2 Umzugskartons zu packen und bin diesen zu diesen Leuten gefahren. Niemand machte auf. Die haben noch geschlafen, weil sie offenbar wieder gefeiert hatten... Habe dann telefonisch seinen Bruder erreicht, der ihn solange angerufen hat, bis er aufgewacht ist. In der Zwischenzeit stand ich mit dem Auto vor meiner Haustür und hab auf ihn gewartet...

Er stieg aus und fragte: "Was soll denn das Theater?" ich sagte nur, dass ich mich trenne, weil es nicht mehr so weiter geht. Habe schon Wochen vorher angeboten, ob wir uns mal ne Auszeit nehmen sollten, damit er merkt, ob er mich überhaupt vermisst usw... Wollte er nicht. Ich habe schon in den Wochen vorher von Trennung gesprochen, weil ich so verzweifelt war, mich bemüht habe und von ihm garnichts mehr kam. Im Gegenteil, er lief regelrecht weg....

Er war ganz entsetzt und überrascht, weil er mir das nie zugetraut hätte. Er war sich meiner immer sicher.... Ich selbst hätte nicht gedacht, dass ich so einen Schritt gehen könnte, aber es war einfach zu viel. Es sind noch andere Dinge vorgefallen, aber das er mich so eiskalt sitzen lässt, hat sogar mir die Augen geöffnet. Ich musste handeln, wenn ich noch was retten wollte.... Habe auch bei der Trennung nicht geweint, erst als ich mich ins Auto gesetzt habe und schnell weggefahren bin, überkam es mich.

Das war an dem Samstag... Eine Woche später am Samstag schrieb ich ihm, ob wir uns nicht mal aussprechen können... Er lehnte ab mit den Worten, dass er kein Interesse mehr hat....das war auch sehr, sehr hart.

Am Sonntag erfuhr ich dann, dass er beim Bowling mit der Schwester von der labilen Tussi Spass gehabt hat... Sie haben sich geküsst und umarmt und er machte nicht den Eindruck, als ob er trauern würde.... Das war noch ein Tiefschlag...
Das fiese ist auch noch, dass ich schon seit mindestens nem halben Jahr den Eindruck hatte, dass sie es auf ihn abgesehen hat, er sagte, ich solle mir keine Gedanken machen mit den Worten "die kann Dir das Wasser doch nicht reichen"... Und dann erfahre ich , dass er eine Woche nach der Trennung sie hat?! Angeblich sind sie nicht zusammen. Kann die Gefühle nicht beschreiben.... Habe ihn dann an diesem SOnntag gesagt, dass er alle seine Sachen holen soll. Und zwar am Montag Abend. Hab ihm alles in den Garten gestellt und er kam dann auch. Ich war in diesem Moment regelrecht voller Hass. Sowas kannte ich von mir selbst nicht...

Er wollte unbedingt wissen, woher ich das weiss, weil ich sagte, dass ich es aus seinem engsten Umfeld weiss und er solle aufpassen, mit wem er was vor wem macht und sagt... Und das ich noch mehr erfahren habe... Das hat ihn seltsamer Weise getroffen und er gab nur das mit dem Bowlingabend zu... Ihm kamen die Tränen, er sagte, ich sollte ihm sagen, wer das gesagt hat und ihm die Augen öffnen und nicht ins offene Messer laufen lassen. Jemand würde Schmarrn über ihn erzählen... Ich war auch eiskalt in dem Moment... Es hört sich jetzt grausam an, aber in diesen Minuten habe ch seine Tränen "genossen", weil er mich schwer verletzt hat... Mein Freund und Partner, der Mann, mit dem ich alt werden wollte, mein Vertrauter, mein Geliebter... Wie konnte er nur?!
Ich blieb kalt und sagte nur, dass er ruhig weiter abstürzen soll! Er wollte doch immer zu denen, jetzt hat er es!
Er sagte, "ich wusste nicht wie kalt Du sein kannst", darauf antwortete ich: "ich auch nicht, aber bisher hat noch niemand so was krasses mit mir abgezogen".
Hab ihm noch Sachen an den Kopf geworfen, dass ich ihn nie wieder sehen oder hören will....

Er war total fertig... Aber nur wegen der Tatsache, dass einer von denen mir das gesteckt hat.... Er sagte noch was von "vielleicht kann ich es irgendwann wieder gut machen"... Aber eine aufrichtige Entschuldigung oder ein positives Gefühl gab er mir nicht....
Am Tag darauf, weil ich es nicht schaffte, alle seine Sachen raus zu stellen, holte er den Rest...
Er hatte sich wieder gefangen, war "nett" und relativ sachlich. Aber sah meine Mama mit seltsamen Blicken an.... So nach den Motto: Bitte halte sie auf... Ich war auch nicht mehr so cool oder kalt... Hatte mit mir ganz schön zu kämpfen...
Er bat mir auch an, mein TV-Kabel zu reparieren... Hatte ihn ja einen Tag vorher nicht mehr ins Haus gelassen.... Deswegen habe ich auch seine Sachen rausgestellt.

Ein oder zwei Wochen später, fragte ich ihn, ob das Angebot noch steht. Hatte mir erhofft, dass er auch etwas runter gekommen ist, dass wenn er kommt, wir reden könnten. Habe seinen Lieblingskuchen gebacken, ihm ein Red Bull gekauft (das mögen wir beide gern) und voller Hoffnung auf ihn gewartet... Als er dann kam, war er extrem distanziert.... wollte von reden nix wissen, nur noch ein paar Sachen holen... Auf unsere Miezi, die wir beide uns vor drei Jahren geholt haben und die er auch so geliebt hat, reagierte er auch zurückhaltend. Nachdem das Kabel wieder ging, saßen wir noch kurz im Garten... Konnte mich leider nicht zusammen nehmen und wollte unbedingt reden... Er machte innerhalb von Sekunden zu und ging... Wollte halt auch was von der anderen erfahren usw... Habe zwar kaum Selbstbewusstsein, aber ich glaube, dass ich "besser" bin als die. Die Frau ist hohl, primitiv und auch nicht besonders gutaussehend... Er sagte noch, dass sie zuhören würde...
HALLO?! ich habe Monate gebettelt ihm zuhören zu dürfen! Ich versteh die Welt nicht mehr...

Hatten dann KS. Nur letzte Woche am Dienstag kurzen Kontakt wegen einer Kleinigtkeit.

Und dann kam am Donnerstag letzte Woche noch eine unerwartete SMS.

Er schrieb mir (zwar extrem kurz und knapp, aber nett), dass beim V-Markt Katzenfutter im Angebot ist... Habe von seinem Bruder, zu dem ich noch einmal kurz Kontakt hatte erfahren, dass sie Prüfungen hatten (also die beiden machen die Schulung gemeinsam). Habe mich dann für die Info bedankt und geschrieben, dass er doch Prüfung hatte und ich hoffe, dass es für ihn gut gelaufen ist. Darauf schrieb er, dass er sie noch nicht hatte. Schrieb dann nur, dass ich ihm viel Erfolg wünsche. Darauf ein "danke"....

Ich weiss, Ihr werdet mich vielleicht für bescheuert halten, aber diese blöde Sms macht mir irgendwie Hoffnungen... Er hat wohl Futter für die Katzen der beiden Idioten gekauft, wo er ja jetzt seit dem wohnt und hat wohl an mich gedacht... Will nicht zu viel hinein intepretieren, aber das war das erste Mal, dass er sich von sich aus gemeldet hat und nicht weil er was wollte. Ich hoffe, dass er von diesen Leuten wegkommt und sich wieder besinnt... Er war so ein toller Mann... und ist dann so zum A..... mutiert... Er ist da auch leider beinflussbar denk ich....

Die letzten Monate war er ein anderer... Einen, in den ich mich nie verliebt hätte... Er wurde auch egoistisch und Ich-bezogen... Plötzlich war es nicht mehr unseres, sondern nur seins, seins, seins....

Seit dem KS... Habe jeden Tag das Bedürfnis mich zu melden.... Mein "alter" Freund fehlt mir so schrecklich... Es gibt Momente, da geht es mir sehr, sehr schlecht... Irgendwie ist auch gerade alles in meinem Leben nicht so toll... Die Sorgen um meine Eltern und andere Dinge... Zwei meiner Freundinnen lassen mich auch gerade hängen. Die eine ist im Hochzeitsfieber, die andere steckt auch in einer Trennungsphase...

Das einzige was ich tun kann, ist an mir zu arbeiten. Muss wieder auf die Beine kommen.
Habe bereits über 12 kg abgenommen, mich im Sportstudio angemeldet, bin auf intensiver Jobsuche usw... Übe mich in Geduld und Disziplin.... Jedoch hab ich manchmal auch einfach kaum Kraft für irgendetwas... Er fehlt einfach an jeder Ecke und Stelle... Weine noch sehr viel, fühle mich alleine...

Deswegen brauche und habe ich eine Art Plan:

Seit meiner Kindheit liebe Arnold Schwarznegger und seine Filme. Ab 30.08. läuft "The Expendables 2" im Kino mit allen Action-Helden aus meiner Kindheit. Den ersten haben wir damals natürlich auch im Kino gesehen. Seitdem träume ich von dem zweiten Teil, rede schon seit langem davon, er hat mir versprochen, ihn mit mir anzusehen.... Ok, dann kam die Trennung...

Habe überlegt, ihn in 2-3 Wochen zu fragen, ob er ihn mit mir ansehen würde. Damit er auch sieht, dass ich schon an mir geareitet habe. Würde auch nicht die alten Kamellen rausholen oder irgendwie Emotionen zeigen.... Will nur, dass er sieht, dass sich was tut. Und dass wir beide mal wieder einen schönen Abend haben. Was meint ihr?

Liebe ihn einfach so sehr und kann ihn nicht aufgeben oder aus meinem Leben streichen. Auch, wenn es im Moment aussichtlos zu sein scheint... Ich geb nicht so schnell auf. Wünsche mir keine Fortsetzung, sondern einen Neuanfang.

Ist das mit dem Kinobesuch eine gute Idee? Oder soll ich die KS weiter durchziehen? Hab Angst, dass er mich "vergisst"...
Was würdet Ihr an meiner Stelle machen bzw. nicht tun? Bin im Moment total überbelastet mit allem, weiss einfach nicht mehr weiter...

Danke Euch ganz herzlich für´s Lesen, für Eure Mühe und Ratschläge.

Eure Puma1981
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Mi Aug 15, 2012 5:58 pm

Willkommen im Club Twisted Evil


Dabei versuche ich mich so kurz und präzise wie möglich zu halten.
...das ist dir nicht gelungen Razz



Das einzige was ich tun kann, ist an mir zu arbeiten. Muss wieder auf die Beine kommen.
Richtig und das Wichtigste!!

Ist das mit dem Kinobesuch eine gute Idee? Oder soll ich die KS weiter durchziehen? Hab Angst, dass er mich "vergisst"...

Die Idee ist eine doofe Idee !
Eine ernstgemeinte Frage hätte ich : Wie hieß deine Grundschullehrerin?
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Mi Aug 15, 2012 7:08 pm

Hallo Hallole1233,

danke für Deine Antwort.

Tutt mir leid, dass es doch lange geworden ist...

Warum genau hälst Du es für eine schlechte Idee? Möchte doch, dass er merkt, dass ich mich zum Positiven verändert habe. Schließlich habe ich doch auch Fehler gemacht.

Falls Deine Frage (mit der Grundschullehrerin) wirklich ernst gemeint ist, warum willst Du das wissen?

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  CommanderTom am Mi Aug 15, 2012 10:23 pm

Hi Puma!

Auch von mit erstmal herzlich Willkommen!

Puh ... langer Text, aber ich hab's trotzdem komplett gelesen; und das was Du da so von Dir gibst, zeigt, das Du ein helles Köpfchen zu sein scheinst, zumindest zu 99% !

Man sieht, das Du Dir bereits intensiv Gedanken gemacht und begonnen hast, Dich mit Dir, mit ihm und mit Eurer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Die Frage von Hallole nach Deinem Grundschullehrer ist berechtigt ... sie birgt eine Antwort auf eine Deiner Fragen ;-)

Warum möchtest Du ihm eigentlich unbedingt zeigen, das Du Dich geändert hast? Sollte nicht eher das Umgekehrte der Fall sein und er erstmal Einsicht und Veränderung beweisen? Was nützt Dir ein regame, wenn Du danach feststellen musst, das er der alte geblieben ist ... Schlechte Voraussetzung für einen Neuanfang, oder?

Deshalb: bleibe der KS. treu. Gehe nicht mit ihm ins Kino, denn Du kannst vielleicht Dich in dem Moment kontrollieren. Aber Du wirst keinen Einfluss auf das haben, was er tut oder sagt. Sollte dann etwas passieren, was Dich emotional trifft, hängst Du hinterher wieder komplett durch und wirst den Kinobesuch bereuen.

Bleib lieber Deiner Linie treu, mach weiter Sport, tue neue Dinge, mach was aus Deinem Leben.

Wenn es das Schicksal will, werdet ihr Euch vielleicht irgendwann über den Weg laufen und dann wird er vielleicht bereuen, je so ein Idiot gewesen zu sein. Aber warte nicht darauf, Du verschenkst nur wertvolle Zeit. Du bist ein schlauer Kopf, also mach was daraus und verlier Dich nicht in Hoffnung.

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  CommanderTom am Mi Aug 15, 2012 10:24 pm

Hi Puma!

Auch von mit erstmal herzlich Willkommen!

Puh ... langer Text, aber ich hab's trotzdem komplett gelesen; und das was Du da so von Dir gibst, zeigt, das Du ein helles Köpfchen zu sein scheinst, zumindest zu 99% !

Man sieht, das Du Dir bereits intensiv Gedanken gemacht und begonnen hast, Dich mit Dir, mit ihm und mit Eurer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Die Frage von Hallole nach Deinem Grundschullehrer ist berechtigt ... sie birgt eine Antwort auf eine Deiner Fragen ;-)

Warum möchtest Du ihm eigentlich unbedingt zeigen, das Du Dich geändert hast? Sollte nicht eher das Umgekehrte der Fall sein und er erstmal Einsicht und Veränderung beweisen? Was nützt Dir ein regame, wenn Du danach feststellen musst, das er der alte geblieben ist ... Schlechte Voraussetzung für einen Neuanfang, oder?

Deshalb: bleibe der KS. treu. Gehe nicht mit ihm ins Kino, denn Du kannst vielleicht Dich in dem Moment kontrollieren. Aber Du wirst keinen Einfluss auf das haben, was er tut oder sagt. Sollte dann etwas passieren, was Dich emotional trifft, hängst Du hinterher wieder komplett durch und wirst den Kinobesuch bereuen.

Bleib lieber Deiner Linie treu, mach weiter Sport, tue neue Dinge, mach was aus Deinem Leben.

Wenn es das Schicksal will, werdet ihr Euch vielleicht irgendwann über den Weg laufen und dann wird er vielleicht bereuen, je so ein Idiot gewesen zu sein. Aber warte nicht darauf, Du verschenkst nur wertvolle Zeit. Du bist ein schlauer Kopf, also mach was daraus und verlier Dich nicht in Hoffnung.

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Mi Aug 15, 2012 11:31 pm

Falls Deine Frage (mit der Grundschullehrerin) wirklich ernst gemeint ist, warum willst Du das wissen?


Darum....
[quote] Hab Angst, dass er mich "vergisst"...
[quote]

Glaubst du wirklich man vergißt eine langjährige Beziehung, weiß abert sein ganzes Leben lang den Namen der Grundschullehrer?? Diese *Angst * ist völlig unbegründet.

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Mi Aug 15, 2012 11:53 pm

Hallo CommanderTom,

vielen Dank für Deine Worte.
Um Deine Frage zu beantworten: Ich denke, dass mein Ex-Freund sich von diesen Leuten beeinflussen lässt, leider ist das einer seiner Schwächen. Früher konnte ich ihn positiv beeinflussen. Da ich aber jetzt "weg" bin und er bei diesem schwachsinnigen Pack vorerst leben muss, wird er sich vermutlich sogar noch zu Dank verpflichtet fühlen... Und die reden bestimmt nicht gut über mich. Und dann noch diese Tussi.... Übgrigens wohnt sie bei mir eine Strasse weiter! Könnte kotzen...
Möchte, dass er sieht, dass ich mich verändere und stark bin (auch, wenn das gar nicht so ist im Moment... Wie gesagt, bin derzeit mit so vielen Problemen überbelastet.... dass ich kaum weiss, was ich wie machen soll) Irgendwie kommt immer alles auf einmal...
Und das er merkt, dass ich "locker" bin, nicht nerve usw., wieder auf mich achte...
Kurz: Ich möchte sein Interesse wecken. Zuletzt hatte er mich nicht so toll in Erinnerung. Das soll sich ändern.
Klar, so wie er zuletzt war bzw. ist, möchte ich ihn auch nicht, aber ich weiss, wie er all die Jahre zuvor war. Evtl. beschleunigt das seine Entwicklung... Ist meine Denkweise etwa so verkehrt?

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Mi Aug 15, 2012 11:55 pm

Hallo Hallole1233,

sorry, stand auf dem Schlauch wegen der Frage... Stehe eigentlich seit Wochen dauerhaft auf nem Schlauch...
Das ist alles einfach so viel...
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Mi Aug 15, 2012 11:59 pm

@ CommanderTom

Verstehe natürlich was Du meinst, aber ein Risiko besteht doch immer... Mich würde selbstverständlich schon ein "nein" auf die Kinofrage zurückwerfen... Es könnte doch aber auch eine Chance auf einen kleinen Schritt Richtung Annährung gehen.... Oder nicht?
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Do Aug 16, 2012 12:08 am

Ist meine Denkweise etwa so verkehrt?

Wenn du in naher Zukunft begriffen hast um was es eigentlich geht, wirst du erkennen dass deine Denkweise völlig idiotisch ist!

Auch für dich ein *lesemuss*
Ich lieb dich nicht wenn du mich liebst.
Unbedingt lesen.

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Do Aug 16, 2012 12:14 am

@Hallole1233

Idiotisch ist hart ausgedrückt...?! Ist das nicht menschlich?
Laut den Ratgebern hier, heisst es doch nach 7 Wochen KS könnte eine Kontaktaufnahme stattfinden oder nicht?
Will ihm ja nicht um den Hals fallen. Und ich habe mich doch getrennt - auch wenn ich das nicht wollte - aber auch ich habe Fehler gemacht. Warum soll ich nicht zeigen, dass ich mich verändere?
Ich versteh´s nicht...
Vielleicht klärst Du mich kurz auf, anstatt mir nur Brocken hinzuschmeißen.
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Do Aug 16, 2012 12:57 am

Lies das Buch! Pflicht!

Du bist 30 Jahre alt? Glaubst du wirklich, dass du die Erziehung deiner Eltern, die Einflüsse von der Schule, deiner Freund....alles was dich *geformt* hat in wenigen Wochen umkrämpeln kannst? Wie naiv bist du wirklich? Dieser Prozess dauert mehrere Monate, Jahre......
Das was du jetzt glaubst an dir so großartig geändert zu haben ist nicht um deinet Willen, nein, das ist um ihm/Ex zu gefallen*Guck mal , wie ich mich verändert habe*....*Guck mal was für ne tolle Frau ich in ein paar Wochen geworden bin*
Die Fasade hält vielleicht 3 bis 6 Monate, aber dann wird sie bröckeln.Warum? Weil sie wegen einem anderen Menschen aufgebaut wurde und nicht weil DU es willst.

Du verwechselst Abhängigkeit mit Liebe. Du bist abhängig wie ein Alkoholkranker. Ein Alki schafft es vielleicht eine Entgiftung zu machen, sauft vielleicht mal 2 monate nichts....aber dann kommt die Abhängigkeit wieder......weil er sich nicht ernstahft mit dem Problem(sich selber) auseinander gesetzt hat.

Verstehst du was ich meine????



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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Do Aug 16, 2012 1:16 am

@ Hallole1233:

Stop! Ich mache das in erster Linie für MICH! Naiv bin ich sicher nicht! Nur etwas durcheinander. (Ist glaub ich normal, wenn Du wirklich wüsstest, was alles bei mir gerade los ist!!)
Will einfach nicht die gleichen Fehler wiederholen. Sei es mit meinem Ex-Freund, den ich noch sehr liebe (nicht, weil ich "abhängig wie ein Alki" bin, da ich weiss, dass ich auch ohne ihn leben kann) oder in einer neuen späteren Beziehung. Will aus den Fehlern lernen.

Das dieser Veränderungsprozess dauern wird, ist schon klar! Habe auch nie geschrieben, dass ich "fertig" bin in meiner Entwicklung, nur, dass ich mich bereits positiv verändert habe.

Und das ich mir irgendwie noch ein Funken Hoffnung bewahre, weil meine Gefühle sehr stark sind (deswegen hab ich mich auch im "Ex-zurück-forumieren.de-Forum" angemeldet), finde ich nicht abwertend, schwach, naiv oder sonst etwas! Das ist normal.

Du kennst mich nicht und Deine Aussagen sind kalt und unpersönlich.
Beurteile die Menschen nicht zu voreilig. - Ist meine Empfehlung an Dich.
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Do Aug 16, 2012 1:55 am

Du kennst mich nicht und Deine Aussagen sind kalt und unpersönlich.
Beurteile die Menschen nicht zu voreilig. - Ist meine Empfehlung an Dich.

Oh ein Greenhorn spricht mal wieder eine Empfehlung aus Smile

Oh Dramaqueen....deine Empfehlung kannst du dir in die Haare schmieren. Ich bin bekannt dafür, dass ich ein Mann mit klaren Worten bin.
Wenn du es warm und persönlich willst, empfehle ich dir das Dr. Sommer Team von der Bravo!

Wir *alten Hasen* haben diesen Ritt durch die Hölle hinter uns, und wissen genau was in dir vor geht.
Aber *Samthandschuhe* und *gequirlte Scheiße* verzapfen hilft dir nicht weiter.
Du mußt auf deinem Schlaf aufwachen.....sieh die Realität! Du brauchst jeden Tag einen gepflegten Tritt in den Hintern.......und je schneller du das kapierst, desto schneller bist du über ihn hinweg.
Er lebt sein Leben, in dem du keinen Platz mehr hast.Warum hast du dich in der Beziehung gehen lassen? Weil die Beziehung so toll war??
Übrigens vögelt er in diesem Moment seine neue Tussi.....und du willst ihn trotzdem zurück???
Stolz? Selbstwert? Selbstbewußtsein? Kennst du diese Worte??
Mädchen wach auf! Du warst unzufrieden mit dir und der Beziehung!!!!!!
Lies das Buch, dann reden wir weiter.

Hier geht es um Psychologie, die Frage , wie funktioniert eine Beziehung, wer bin ich, was sind meine Ziele, wo will ich hin, was will ich von meinem Leben.......Das Leben ist kein Ponyhof!

Übrigens, ich habe meine Ex auch verlassen........kenn deine Situation also bestens!

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Do Aug 16, 2012 2:21 am

@ Hallole1233

Weshalb reagierst Du so gereizt auf meine Empfehlung? Etwa weil Du sooo erfahren und reif bist? Also bitte?!

Erstmal erwarte ich von einem "alten Hasen" wie Dir mehr Respekt! Behandle doch jemand anderen wie einen Teenager.
Wollte nicht in Wattebäusche eingepackt werden, sondern suche Ratschläge und ein paar tröstende Worte.

Aber das ist wohl von jemand wie Dir nicht zu erwarten. Traurig... Machst einen frustrierten Eindruck. Offenbar wurdest Du sehr verletzt...

Man kann übrigens auch ehrlich sein, ohne gleich solche Brocken und schon fast Beleidigungen hinzuschmeißen. Das macht das Leben schon von selbst, auch ohne den ach so fürsorglichen Ar...tritt von Dir.

Wenn Du glaubst, so schlau zu sein, dann sag es wenigstens normal! Manche Menschen sind einfach sensibler, auch, wenn Du meinst, es müsste anders sein.

Du magst vielleicht auch so eine Situation kennen, trotzdem kennst Du mich, mein Umfeld und mein Leben nicht. Jeder Mensch ist anders. Das weisst Du doch selbst.

P.s. Danke für den Buch-Tipp. Aber es gibt so viel Lektüre über dieses Thema, da muss ich mir erst mal einen Überblick verschaffen.

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Do Aug 16, 2012 2:42 am

Dramaqueen hat nichts kapiert. Vielleicht versucht es mal ein anderer mit Samthandschuhen.
Ich bin raus.
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Do Aug 16, 2012 2:58 am

Dramaqueen? Und wer oder was bist du? Mann aus Stahl?! Ei ei ei...
Wenn es dich glücklich, scharf macht, oder es nötig hast, dann mach ruhig so weiter.

Danke für deine knallharten Worte, bloß gut, dass du alles so gut weisst!
Du bist ein ganz harter Kerl. Glückwunsch.

Ach und danke, dass du raus bist.

Wünsch dir trotzdem alles gute.
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  koc am Do Aug 16, 2012 8:34 am

Puma1981 schrieb:Hallo liebe Foris,

hab mich auch hier angemeldet und möchte Euch meine Geschichte erzählen. Dabei versuche ich mich so kurz und präzise wie möglich zu halten.

.
.
.

Danke Euch ganz herzlich für´s Lesen, für Eure Mühe und Ratschläge.

Eure Puma1981

Ich lese in dem Post viel von "ich", "mein", "meine".

Wo bleibt er dabei? Dasselbe in eurer Beziehung. Deine Eltern, dein Haus, deine Wünsche. Er durfte brav mithelfen bei allem, was du wolltest. Und renovieren durfte er auch noch.

Hat sich denn irgendeiner von euch ( du und deine Familie ) auch nur einmal gefragt, was er will? Ich geh mal davon aus, dass das nicht stattgefunden hat.

Ich geb dir mal nen kleinen Tipp, auch wenn das viele Frauen nicht glauben wollen:
Männer sind keine Möbelstücke und auch keine Haushaltsroboter, die einfach funktionieren. Nein, die reagieren überraschend positiv wenn man sie nicht als funktionale Selbstverständlichkeit, sondrn als Mensch mit Wünscheb, Hoffnungen und - ja - sogar Gefühlen wahrnimmt.

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Puma1981 am Do Aug 16, 2012 10:46 am

Guten Morgen Koc,

danke für Deine Antwort.

Auch, wenn Du es nicht glaubst, aber ja, ich (und meine Familie auch) haben ihn gefragt. Er "durfte" nicht nur mithelfen (was er selbst übrigens wollte und wofür wir auch sehr dankbar waren, da sich meine Eltern - und mein Papa garnicht mehr - körperlich anstrengen dürfen/können), sondern auch mitentscheiden wie was werden sollte. Das war selbstverständlich, da er zur Familie gehörte. Ja, es sind meine Eltern, das Haus meiner Eltern usw.... Bin auch in seine Familie integriert. Leider wohnen sie 120 km weit weg. Und ich glaube, dass sie nicht mal von der Trennung wissen... Wegen all den Dingen, die er gutes getan hat, bin ich unheimlich dankbar. Und die Anerkennung und Dankbarkeit hat er sichtlich genossen. Es war eine schöne Zeit für uns alle. Ein Haushaltsroboter war er sicher nicht- zumal er im alltäglichen Haushalt sehr wenig getan hat. Was mich persönlich aber erst zum Schluss hin gestört hat, da er nicht mal mehr seinen Müll weggeworfen hat und weil auch so nix mehr kam (zwischenmenschlich). Und nebenbei, er hat auch so seine Vorteile/Vorzüge aus unserer Beziehung (und von meinen Eltern!) gehabt, so ist es nicht. Er war schon immer etwas phlegmatisch, was enorm zunahm.

Als er sich mehr und mehr entfernte, brennten diese Fragen, was er will und was los ist natürlich noch mehr. Aber er war nicht bereit zu reden. Hab alles mögliche versucht, ihn dazu zu bringen. Auch, wenn ich mich zurückhielt, mich mehr und mehr bemühte, half es nichts.
Früher konnten wir doch auch über alles sprechen.
Erst nach der Trennung war er halbwegs ehrlich und sagte mal nebenbei, dass er mich "nicht mehr sooo" geliebt hat. Er liebte mich gar nicht mehr. Sonst hätte er gewisse Dinge niemals getan. Wir kennen uns seit über 10 Jahren. Aber seit Monaten war er ein anderer Mann. Es gab kein "wir" mehr.

Das er Gefühle, Hoffnungen und Wünsche hat ist selbstverständlich. Die hat jeder. Habe mich gerade wegen seines männlichen und doch sensiblen, feinfühligen Wesens damals in ihn auf Anhieb verliebt. Er "war" ein ganz toller Mann! Und deswegen will und kann ich ihn nicht aufgeben. Weil dieser Mann noch in ihm ist. Würde gerne wissen, warum und wieso sich alles so geändert hat und weshalb er nicht mit mir sprechen wollte. Warum sich seine Gefühle verändert haben und warum er nichts gesagt hat... Muss jetzt ohne ihn meine Fehler analysieren. Hoffe trotzdem irgendwann auf eine Aussprache. Denn es ist wichtig, dass wir beide daraus lernen.

Vielleicht hilft die KS, damit er auch mal drüber nachdenkt. Vielleicht weiss er es selbst nicht so genau. Er muss ja auch erst mal sein Leben neu ordnen. Neue Wohnung usw. Das schlimme ist, dass er sich als Opfer sieht und mir für alles die Schuld zu geben scheint (ich hab mich getrennt, ihn rausgeschmissen und sein Zuhause genommen)... Warum ich diesen heftigen (und richtigen) Schritt gehen musste, hat er bis jetzt nicht begriffen und auch nicht hinterfragt. Und: Hätte ich die Trennung nicht durchgezogen, wielange hätte er mich noch belogen, schlecht behandelt und ausgenutzt? Denn es war so Monate zuvor....

Es gab kein Trennungsgespräch. Keine Aussprache. Beim letzten Mal sehen, wollte er wieder nicht reden. Es war auch sicher noch zu früh.
Also bleibt nichts anderes übrig als KS in der Hoffnung, dass es auch etwas in ihm bewirkt . Vielleicht fehle ich ihm auch ab und zu... vielleicht denkt er auch mal über seine Fehler nach...

Was meinst Du/Ihr?
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Blackhole am Do Aug 16, 2012 2:02 pm

Hallo Puma,

ich hab so ein bißchen das Gefühl, Du erwartest hier den "goldenen" Satz, der alles wieder heile macht. Very Happy Das wird hier sicher nicht passieren.

Was mich etwas verwundert sind Deine Reaktionen auf die Antworten zu Deinen Texten. Shocked Das Medium Internet/Forum hat so seine Tücken und jeder liest hier in einer anderen Grundstimmung mit. Da kommt es schon mal zu Irritationen.

Leider bist Du fast nur am Dich rechtfertigen und nicht dabei auch mal hinter die Fragen und Ansichten zu schauen die Dir präsentiert werden. Evil or Very Mad Evil or Very Mad
Das zeigt mir, dass Du noch nicht in der Lage bist, mit Abstand euer beider Rolle zu beurteilen. Was ich aber für normal halte. Es ist einfach zu wenig Zeit vergangen.

Sooooooooooo
und nun biete ich Dir ein Zwiegespräch an !!! Ich übernehme mal die fiktive Rolle Deines Ex und schreib Dir mal meine Sicht der Dinge auf. (Zum besseren Verständnis, meine Ex hat sich momöglich aus den selben Beweggründen wie Du getrennt. -ICH TRENNE MICH; DAMIT DU DICH ÄNDERST !!!!)
o.k. Erster Versuch...
Vielleicht hilft die KS, damit er auch mal drüber nachdenkt. Vielleicht weiss er es selbst nicht so genau. Er muss ja auch erst mal sein Leben neu ordnen. Neue Wohnung usw. Das schlimme ist, dass er sich als Opfer sieht und mir für alles die Schuld zu geben scheint (ich hab mich getrennt, ihn rausgeschmissen und sein Zuhause genommen)... Warum ich diesen heftigen (und richtigen) Schritt gehen musste, hat er bis jetzt nicht begriffen und auch nicht hinterfragt.
Da hab ich mich nun jahrelang eingebracht, gemacht, getan und ihr beigestanden und nun das.... Ich weiß auch nicht so recht was los ist. Vielleicht ist zu viel Alltag eingezogen, vielleicht haben wir zu sehr aufeinandergehockt. Vielleicht lieb ich sie auch nicht mehr so. Das muß ich jetzt erst einmal mit mir ausmachen. Drüber in Ruhe nachdenken und mal sehen wie es weitergeht. (Also Rückzug in die Höhle und gegrübelt.)
Als er sich mehr und mehr entfernte, brennten diese Fragen, was er will und was los ist natürlich noch mehr. Aber er war nicht bereit zu reden. Hab alles mögliche versucht, ihn dazu zu bringen. Auch, wenn ich mich zurückhielt, mich mehr und mehr bemühte, half es nichts.
Früher konnten wir doch auch über alles sprechen.
Was will sie den ständig von mir ???? Las mich doch mal in Ruhe, ich will alleine damit fertig werden. Ewig diese Diskussionsrunden, Totgequatsche und Nervereien. Ich will nicht darüber reden !!!!!
Hoffe trotzdem irgendwann auf eine Aussprache. Denn es ist wichtig, dass wir beide daraus lernen.
Da kannst Du jetzt erst einmal lange darauf warten. Mich nicht in Ruhe lassen, rumgeifern und mich dann rausschmeissen... Neeeeee danke, Bleib wo du bist, mir reichst. Außerdem ist eh alles egal !!!
vielleicht denkt er auch mal über seine Fehler nach...
Guck Dich an, Du bist keinen Deut besser, denk du doch über Deine Fehler nach..... No No


Ich glaube Du solltest für Dich mal das Buch: " Ich liebe Dich nicht wenn du mich liebst" lesen. Bringt Deinen Ex nicht zurück aber hilft beim reflektieren.
Wie war den Eure Streitkultur ???? Kannst ja mal hier drin stöbern..[Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen]

Hätte ich die Trennung nicht durchgezogen, wielange hätte er mich noch belogen, schlecht behandelt und ausgenutzt? Denn es war so Monate zuvor....
Aha, ist das jetzt ein Rechtfertigungsversuch oder warum kam das bisher in Deinen Texten nicht vor ????? Klingt ein bißchen nach ..Du aber auch.....

Soo, nun Du .......
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Gast am Do Aug 16, 2012 2:27 pm

Puma1981 schrieb:Dramaqueen? Und wer oder was bist du? Mann aus Stahl?! Ei ei ei...
Wenn es dich glücklich, scharf macht, oder es nötig hast, dann mach ruhig so weiter.

Danke für deine knallharten Worte, bloß gut, dass du alles so gut weisst!
Du bist ein ganz harter Kerl. Glückwunsch.

Ach und danke, dass du raus bist.

Wünsch dir trotzdem alles gute.

Nein...er ist nicht knallhart...ich denke, dass er durch Enttäuschungen verbittert ist....hart um sich schlägt, weil er "Schmerzen" hat...Schmerzen machen den den zahmsten Menschen hart und unerbittlich....

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Hallole1233 am Do Aug 16, 2012 2:49 pm

Nein...er ist nicht knallhart...ich denke, dass er durch Enttäuschungen verbittert ist....hart um sich schlägt, weil er "Schmerzen" hat...Schmerzen machen den den zahmsten Menschen hart und unerbittlich....

Jetzt muß ich doch nochmal....
Ich bin weder verbittert noch hab ich Schmerzen (außer diesen höllischen Schmerzen im Arm wegen der blöden Schleimbeutelentzündung)
Ich bin auch durch diese Trennungshölle geritten und es tat damals höllisch weh. Mir haben damals die harten Worte von Koc und der ganzen Gemeinde hier sehr gut getan, davon bin ich aus diesem Tiefschlaf aufgewacht. Seit diesem Zeitpunkt lebe ich, bewußt.

und nu ist aber gut, muss mich nicht rechtfertigen drunken
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Blackhole am Do Aug 16, 2012 2:57 pm

Hallo Hallole cheers warst etwas schneller.

@ Lorena-Marie
Wie schnell doch Vorurteile entstehen...... Vielleicht mal seine Geschichte lesen. Shocked
...und ein robuster Sprachgebrauch sagt doch nichts über seinen Seelenzustand aus !!!!!!
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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Gast am Do Aug 16, 2012 3:41 pm

Blackhole schrieb:Hallo Hallole cheers warst etwas schneller.

@ Lorena-Marie
Wie schnell doch Vorurteile entstehen...... Vielleicht mal seine Geschichte lesen. Shocked
...und ein robuster Sprachgebrauch sagt doch nichts über seinen Seelenzustand aus !!!!!!

Ich denke, er braucht keine Schützenhilfe... cat Smile

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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

Beitrag  Gast am Do Aug 16, 2012 3:44 pm

>> Mir haben damals die harten Worte von Koc und der ganzen Gemeinde hier sehr gut getan, davon bin ich aus diesem Tiefschlaf aufgewacht. Seit diesem Zeitpunkt lebe ich, bewußt.<<


Sie haben sich scheinbar nicht so schnell verabschiedet, als harte Kritik von dir zurückkam....das ist mir nämlich aufgefallen, dass du dich sofort zurückgezogen hast, als Gegenwind kam..... scratch


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Re: Ich musste mich nach 6 Jahren trennen...

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