Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

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Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  Bana am Mi Feb 19, 2014 8:31 pm

Hallo,

Erstmal Danke an Alle die sich meine Geschichte durchlesen und mir evtl. Helfen können.


Ich lebe seit knapp 18 Jahren in Spanien. Meine Ex (38) und ich (39) waren 17 Jahre ein Paar. Am 13 Dezember kam von Ihr das Aus. Es gab keinen richtigen vorherigen Streit oder Diskussion, und auch sonst war es wie immer. D.h. ich hatte es nicht kommen sehen und war total perplex. Sicherlich hatte sich eine gewisse Routine und Monotonie eingeschlichen, ich dachte aber wir seien glücklich (am WE zuvor waren wie noch zusammen vereist und hatten viel Spass).

Wir waren kurz davor den nächsten Schritt in unserer Beziehung zu gehen, d.h. Haus bauen und Familie. Grundstück und Bauprojekt waren schon vorhanden.

Im Prinzip hatten wir eigentlich schon immer gesagt das wir keine Kinder haben wollten, doch ich glaube seit der Karnkheit Ihres Vaters (Sommer 2.013) war sie sich nicht mehr sicher aber richtig ausdiskutiert haben wir es nie. Ich kann mich gut erinnern das eine Woche bevor Sie schluss gemacht hatte, auf der Rückfahrt von eine Wochendausflug, sie das Tema der Kinder erwähnt hatte und ich abgeblockt hatte, Ich Depp!!! Ich hätte wohl da feinfühliger sein sollen und habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt..... Das macht mir sehr grosse Schuldgefühle.

Doch auf der anderen Seite denke ich, dass sie zu diesen Zeitpunkt schon ihr "Neues Nest" vorbereitet hatte (1 Woche später machte sie schluss und hatte gleich eine neue Wohnung und war auch schon mit den anderen Mann unterwegs), denn alleine ist Sie nicht! Sie hat erst mit mir schluss gemacht als Sie einen neuen Mann an Ihrer Seite hatte (50j, geschieden und 2 Kinder, Vasektomie). Sie hat es mir auch gebeichtet das Sie sich zu Ihm hingezogen fühlt, das er sie versteht ect., aber leben (noch) nicht zusammen. Aus den Bekanntenkreis kommt nur erstaunen wie Sie das hat machen können, wie Sie mich für den neuen hat abservieren können. Wir galten als Vorzeigepaar, niemand hat es erahnen können. Ich bin zwar kein George Clooney, doch durch meine Job, auftreten, lebensstil (gesund,lebensfroher und sympatischer Kerl) und auch optisch eigentlich ein Mann der nicht schlecht ankommt. Ihr neuer ist Beamter der die finanziellen und familiären Lasten seiner vorherigen Ehe mit sich trägt und bei seiner Tante lebt da er anscheinend alleine nicht zurechtkommt. Auch optisch merkt man Ihm die 50 Jahre an und er soll auch intelektuell eher langeweilig sein. Seit seiner Sdcheidung lebt er bei einer Tante.
Da die Begleitumstände Ihres neuen nicht die besten sind für eine Familienplannung (50J, Geschieden, 2 Kinder 8j und 12j, Vasektomie) hat Sie mir auch in ihrer letzten SMS gesagt das sie den Kinderwunsch ad acta gelegt hat obwohl, so wie sie sagt, ihr neuer Partner sich Kinder wünscht! Da kam mir der kalte Schweiss

Trotzdem habe ich das Gefühl das er alles viel besser machen wird als ich, und das meine Ex nur froh sein wird die Entscheidung getroffen zu haben. Sie selbst hatte mir vor gut 1 Monat gesagt das Ihr neuer rein objektiv eigentlich nicht zu Ihr passt und das er ihr nicht das bieten könnte was ich kann, aber ein Rückzieher wollte sie nicht machen. Ich hab das Gefühl das Sie nun der dominante Part in der Beziehung ist. Mich bringt es um.

Sie ist eine sehr nervöse und unsichere Person mit vielen Selbstzweifeln und hat sich immer an mir angelehnt. Seit meheren Jahren ist sie in psysischer Behandlung (nicht kontinuirlich) da Sie Esstörungen und ein Ordnungs und Putzwahn hat.Laut Psycholgen ist das ein Anzeichen für meherer Komplexe die auf eine innere Zerissenheit und Unsicherheit zielen. Die wenigen Bekannten die uns beiden kannten, haben mir jetzt geäussert das ich wohl nie gesehen hätte das sie psychisch angeschlagen war. Evtl. sagen sie es mir um mich zu trösten. Ich habe es nur in ihren Elternhaus mitbekommen wie sie sich immer lautstark und hysterisch mit ihren Brüdern gestritten hat (beide Brüder sind psychisch angeschlagen und die Mutter hatte früh Depressionen und ist mit 60 an Alzheimer gestorben), obwohl sie bei mir immer ruhig, liebevoll, zärtlich und entspannt wirkte. Ich habe ihr auch immer gesagt das ich lautstarke Diskussionen nicht gut finde und das man in ruhe alles ausdiskutieren kann. Ich habe auch ihr immer wieder gesagt das die Kommunikatuion sehr wichtig ist und gefragt ob sie glücklich sei (hatte viele Stimmungsschwankungen). Auch auf Nachfragen ob deren schlechte Laune was mit mir zu tun hätte, hat sie immer verneint.
Habe praktisch die letzten 17 Jahre damit verbracht mit meiner ex zusammen zu sein (haben sehr viel unternommen, viel vereist ect) und habe mich praktisch nur auf meinen Job (Rechtsanwalt) und Sie konzentriert. Ich war damit sehr glücklich und hatte mein Lebensziel erreicht. Doch sie meinte das ein weiterer Trennungsgrund gewesen sei, dass sie sich verlassen vorgekommen hat, das ich zu selbsständig war (spät von der Arbeit zurück, habe viel und gerne Tennis gespielt, bin ab und zu mal einen Abend mit Freunden weg). Aber ganz ehrlich habe ich sicherlich 70% meiner Freizeit meiner Partnerin gewidmet, wir sind viel vereist und haben viel zusammen unternommen. Problempunkt war das sie viel mehr Freizeit als ich hatte (ist Leherin) und ich teilweise nicht ihre Hobbies geteilt habe (Jogging und Wandern). In einen Wanderclub hat sie auch ihren neuen kennengelernt. Bei einen gemeinsamnen Essen mit den Wanderclub Ende November soll es dann gefunkt haben (ich war nicht mit da ich bei meinen Eltern zum Essen verabredet war und ich nicht kurzfristig absagen sollte), ob das stimmt stelle ich mal in Frage. Kam auch gleich der Vorwurf dass wenn ich zu diesen Essen mitgekommen wäre, wäre wahrschienlich nichts passiert........

In unsere Beziehung war ich der Dominante, aber ich habe immer versucht das meine Ex ihre Meinung äussert und sie bewusst immer angespornt die Initative zu ergreifen (z.B. bei der Urlaubsplannung), sie hat aber das immer dann schleifen lassen so dass ich dann die endgültige Entscheidungen getroffen habe. Habe aber immer auf ihre Wünsche geachtet und darauf das sie glücklich ist. Und rückblickend muss ich sagen das wir eine tolle Zeit hatten, viel gelacht und vieles schönes erlebt haben. Ich kan wirkllich sagen, von meiner Seite aus natütrlich, das auch nach 17 jahren ich noch genauso in sie verliebt war, evtl sogar noch mehr!!, als zu Beginn unserer Beziehnung. Von daher das es mich so schwer getroffen hat. Ich bin wohl ein hoffnungsloser Romantiker, aber ich stellte mir vor wie wir auf den Land ein schönes Haus mit Kinder hätten und zusammnen alt würden und ich ihr in unseren Lebensabend für all die tollen Jahre danken würde. So habe ich ihr das auch in meiner letzten SMS mitgeteilt, woraufhin sie sagte das es auch das war was sie sich sich wünschte aber es es zu spät sei und evtl den grössten Fehler ihres Lebens gemacht hat, sehr betroffen sei......

In Ihrer neuen Beziehung scheint es anders zu sein. Sie ist wohl diejenige die die Initiative ergriffen hat und evtl den Ton angibt. Laut Ihrer letzten SMS will sie sich beweisen das sie in Zukunft auch ohne Partner leben kann und das sie im Moment alleine lebt, schläft und auch sonst alles alleine macht..... Sie ist aber definitv mit den Neuen zusammen.

Mir geht es derweilen sehr schlecht und mache mir gerene die Hoffnung dass in den nächsten Monaten sie einsehen wird das ihre Entscheidung evtl falsch war. Vor allem dann wenn ihre cousine (Busenfreundin) Anfang März Ihr Kind bekommt und sich die Routine mit der Belastung der Kinder in der neuen Beziehung einstellt. Vor allem im Sommer, wo sie es immer gewohnt war zu verreisen...... Wahrscheinlich ist es ein total falscher Denkansatz von mir, doch nach der Trennung hatte ich das Gefühl, als ich angefangen habe zu kämpfen, dass sie sehr überrascht war über meine Liebe zu ihr und über die Zukunfstpläne die ich mit ihr hatte. Wenn sie das alles verarbeitet und realisiert und mit ihrer neuen Situation in einigen Moanten in vergleich setzt, hoffe ich das sie evtl ihre Entschiedung bereut. Ich bin mir ziemlich sicher das sie meine Zukunfstpläne teilt und das ihr neues Leben ihr nicht wirklich zusagt. Sie macht jetzt auch Sachen die sie eigentlich nie gemocht (weggehen) hat und trifft sich mit Leuten mit denen sie eigentlich nie was zu tun haette wollen. Kann mich gut erinnern wie sie vor einigen Monaten ihren aktuellen neuen Freundeskreis noch als "komische Leute" abgetan hatte. Damals war eine bekannte von ihr in diesen Bekanntenkreis und sie hatte sich darüber geäussert. Sind viel älter als sie und haben grundsätzlich total andere Sichtweisen auf das Leben.

Das ganze ist nun, wie gesagt, 2 Monate her und mir geht es immer noch sehr schlecht. Habe auch schon profesionelle Hilfe aufgesucht, komme aber nicht weiter. Ich habe ernorme Schuldgefühle Ihr nicht das geboten zu haben was Sie brauchte, habe das Gefühl die einzige Frau auf der Welt verloren zu haben. Ich habe jeglichern Lebensmut verloren, jeder Tag sind 24 Stunden quälerei und ich schaffe es einfach nicht mich von Ihr zu lösen. Kann mir nicht vorstellen jemals mit einer anderen Frau solch ein intimes Verhältniss aufbauen zu können und mein Selbstwertgefühl ist gleich null. Ich sehe keine Möglichkeit mein Leben Neu aufbauen zu können und geschweige den einen neuen Partner zu finden. Bin am absoluten Nullpunkt.

Gruss

Manuel


Bana

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  revolution1791:-) am Mo Apr 28, 2014 12:48 am

Hallo Manuel,
nicht schöne Geschichte. Grübele nicht so viel nach, es ist wie es ist, man kann die Zeit nicht zurück drehen.
Wie geht es Dir denn mittlerweile?

Gruß


revolution1791:-)

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  Bana am Mo Apr 28, 2014 12:15 pm

Hallo Revolution1791,


Danke das Du meinen Beitrag gelesen hast.

Mir geht es etwas besser, doch ich merke das es wohl sehr lange dauern wird bevor ich das ganze vedaut habe, wenn überhaupt. Denke noch immer täglich an sie und denke immer noch ich hätte es vermeiden können. Ich komm mir total verloren vor, bin niedergeschlagen und weis einfach nicht wie ich meine Zukunft planen soll. Am liebsten würde ich zu meinen Eltern ziehen aber, dass glaube ich, wäre kontraproduktiv. keine Ahung, das ganze hat mnich total aus der Lebensbahn geworfen.

Um Abstand zu haben bin ich aus den Dorf in die Grosstadt gezogen, was mir eigentlich überhaupt nicht gefällt. Alternativ könnte ich bei meinen Eltern leben die eine grosses Haus im Dorf haben, aber mit 40 wieder bei den Eltern leben ist für mich eher dehmütigend und wenn es meine Ex mitbekommt wird sie wohl denken das ich es ncht auf die Reihe bekomme.

Ich hoffe das ich irgendwann wieder der Alte bin und mit Lebensmut meine Leben anpacke. Im Moment bin ich nur ein Schatten meines selbst.

LG

Manuel

Bana

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  koc am Fr Mai 09, 2014 12:10 am

Nun sie hat nunmal das Gefühl, vollkommen egal ob du es auch hast oder nicht. Sie hat nichts von der Welt kennengelernt, wird aber tagtäglich mit Erfahrungssehnsüchten konfrontiert, sei es nun durch die tägliche oberflächliche Selbsverwirklichungsberieselung alla Sluts in the City und/oder einem Typen der sie interessiert etc. Fremde Länder sind egal, sie will frei sein und "leben". Sie kennt nur die Zeit mit dir, sie kann nicht vergleichen. Und wie in praktisch jeder Ehe gehts mit den Emotionen irgendwann bergab. Wenn man nun keine Ahnung hat, was Verliebtheit oder Liebe bedeutet, was sie in allen möglichen Varianten auslöst, erlöschen oder wieder entfachen lässt, denkt man nur ganz statisch. Irgendwas ist passsiert, ich begehre ihn nicht mehr, die Luft ist raus, die Beziehung muss falsch sein, ich werde unglücklich bleiben, ich muss auf mein Herz hören und tschüss. Sie vergleicht dich, den evtl. inzwischen anödenden Ehealltag mit einer Traumwelt aus verheißungsvollen Erfahrungen (allgemeiner Natur, oder konkret mit einem Typen). Du kannst damit im Moment nicht konkurrieren, wie solltest du auch. Dein Bonus ist etwas im Bereich Loyalität, Vertrauen, Geborgenheit, Verlässlichkeit, Ruhe, der schöne wertvolle Rückblick auf eine lange Zeit, der durch nichts zu ersetzen ist. Wenn man aber ein Leben lang in der kuscheligen Wohnung am Feuer sitzt, während draussen das Abenteuer tobt, weiß man es einfach nicht zu schätzen.

Die Chancen stehen hoch, dass die Welt sie enttäuschen wird. Am Anfang wirds draussen sicher aufregend. Aber lass sie mal 14 Jahre draussen im Schnee rumlatschen, Kälte, Wind, und böse Bären kennenlernen. Dann kommt das erste Mal der Gedanke: War es richtig? und dieser Gedanke verändert alles... bist du ihr dann in positiver Erinnerung geblieben folgen evtl. Reue und Vermissen. Erfahrungen verändern die Perspektive und damit auch die Emotionen. Das tragische an eurem Ende ist, dass sie vermutlich die Erfahrung braucht, um zu erkennen, dass man auf viele Erfahrungen verzichten kann.

Was du tun kannst? Jedenfalls nichts was dir von heute auf morgen deinen Schmerz nimmt. Du musst jetzt einfach stark sein und erstmal durchhalten. Es kann nur besser werden.

Behalte dich in guter Erinnerung: Sei kein naisguy und kein A.rsch.loch. Sei fair aber behalte aufjedenfall deinen Stolz. Schäme dich nicht deiner Tränen, aber übertreibs auch nicht, indem du bei jedem Treffen 3 Packungen Taschentücher verbrauchst. Mach dich interessant, aber spiel nicht den Clown. Sei passiv, offenbare wenig und wenn dann nur positives. Sei nicht trotzig, beileidigend und fang keinen Rosenkrieg an. etc etc etc. Sei vor allem authentisch und trag es so gut es geht wie ein Mann. Dein Selbstvertrauen wird es dir später danken. Versuche KS zu halten. KS bedeutet Abstand und verzögertes, passives Antworten, kein tägliches smsgeschribsel.

Ihre Entscheidung, sollte es dabei bleiben, muss Konsequenzen haben. Es bringt nichts, wenn sie aus der Tür geht, und du versuchst das Haus zu versetzen. Entweder fängt sie dann nämlich an zu laufen oder sie ist glücklich darüber, weil das warme Haus ja noch jederzeit in Reichweite ist. Aber sie wird nicht den Wünsch verspüren wieder von sich aus hineinzukommen. Dein Haus ist wertvoll und das muss dir selbst am klarsten sein. Wünsch ihr einen guten Weg, dann mach die Tür zu, schließ ab und lösche das Licht. Kümmer dich ganz um dich. Keine Freundschaftsangebote. Keine auf Nimmerwiedersehens. Sie wird sich melden.

Du kannst ziemlich stolz auf dich sein, dass du bisher so gut mit der Trennung umgegangen bist und dich nicht komplett lächerlich gemacht hast (was btw auch normal wäre).

Kopf hoch!

koc

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  koc am Fr Mai 09, 2014 12:11 am

Eine Tube Senf hab ich noch:

Formulieren wir es so: Du glaubst, dass du im Moment keine andere Frau willst und nur sie. Du bist erst kurz getrennt, sie hat sich von dir getrennt, sie fickt einen anderen. Das sind die Kernpunkte. Sie hat sich auch schön Zeit gelassen um zu sehen, wie das mit dem neuen Typen so ist, ob er es ihr auch gut besorgen kann und hat dich dann abgeschossen auf primitive Art und Weise.
Was willst du jetzt nochmal von dieser Frau?
Ein Regame geht natürlich prinzipiell immer, aber nie nach kurzer Zeit und nie ohne Alternativen, weil das Regame klappen kann oder auch nicht und du dann einfach gerade jetzt deine besten Jahre an sie verschwendest! Diese Zeit ist weg, sei dir dessen bewusst. Es gibt viele tolle Frauen, die du kennenlernen kannst.
Ich weiß, dass dir hier keiner das Einhämmern kann und jeder Mensch fühlt sich für sich immer als was ganz besonderes und außergewöhnlich und es ist ja eine ganz andere Story als bei anderen. Ex-Back klappt natürlich auch, so wie jede Verführung einer beliebigen anderen Frau funktioniert, aber die Trennung muss einfach erfolgen, der emotionale Cut, das Ende. Ansonsten bist du weiterhin der Bruder, der beste Freund.

Gerade bei einer so langen Beziehung wird ihr Druck (vaginal!) schon derart ausschlaggebend hoch gewesen sein, dass sie dich für ein paar Ficks einfach fallen lässt. Sie genießt das und reitet dann stöhnend auf dem Schwanz von einem Kerl, für den sie einfach eine Fickbeziehung ist. Und in ihrem kleinen Bäuchlein flattern jetzt die Schmetterlinge und sie denkt nur an diesen Kerl, der ihr jetzt so gut tut. Ab und an mal kommst du ihr auch in den Sinn, klar will sie nicht, dass es dir scheiße geht, wer will das schon für einen anderen Menschen. Aber diese Gedanken vögelt der andere ihr auch ganz schnell wieder weg.

Siehst du den mindset nun? Du bist hier der, dem es dreckig geht, während sie, die Schluss gemacht hat, ihr Leben jetzt so richtig genießt und sich nicht mehr nur vorstellen muss, wie es ist, wenn sie ein anderer Mann jetzt fickt. Ihre Sichtweise ist absolut natürlich, wenn die Anziehung einfach in den Keller gegangen ist. Ich will dir nur sagen, dass ich keine Frau zurücknehmen würde, oder um sie kämpfen würde, die mich für jemanden anderen verlassen hätte. Dafür gibt es genügend andere Frauen. Nach 2 Tagen ein Neuer == den hatte sie schon Wochen davor. Auch schon bevor sie die erste SMS geschickt hatte. Das ist ein Vertrauensbruch und du willst diesen Menschen noch?

Kurzum mein Ratschlag:

Absolute Kontaktsperre. Freundeskreis aufbauen, wieder Freude an sozialer Interaktion gewinnen . Ja das mit den Kurzzeitbeziehungen: Du hast eben jahrelang nur von einem Topf genascht und glaubst, dass alle anderen Frauen total dumm sind und arrogant etc. bullshit. Es wird etwas Zeit dauern, bis du dich öffnest.

koc

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  revolution1791:-) am Mo Mai 19, 2014 1:02 am

Sehr schön bildhaft beschrieben @koc  Smile 

@Manuel
Koc hat ja sehr schön beschrieben, wie Du aus dem Loch heraus kommst. Hau rein  Cool , bei Fragen einfach hier fragen.

Kopf hoch, und Augen auf, das wird schon.

LG

 





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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  Bana am Mo Jun 02, 2014 6:05 pm

Hallo,


vorab Vielen Dank für Eure Antworten. Teilweise harte, aber wahre Worte. Im Prinzip ist ihre vorgehensweise unter aller Sau, aber, wenn ich ganz ehrlich bin, hoffe ich noch immer auf ein Ex-Back. Sicherlich schwer zu verstehen und ein dummer Gedanke, aber im Moment überwiegt bei mir immer noch der emotionelle Part.


Hier ein Update:

Anfang letzter Woche kam von ihr eine Nachricht zwecks einer letzten, organisatorischen, Sache die wir noch erledigen müssen. Ich habe daraufhin sachlich geantwortet und nachgeschoben das damit alles zwischen uns geklärt wäre und nun jeder sein Leben weiter leben kann. Daraufhin kam es zu einen Nachrichtenaustausch der immer emotioneller wurde und ein Telefongespräch. Unter anderen hat sie zugegeben das sie sich mit mir geiirt hätte, es früher oder später bereuen würde und das sie immer grössere Zweifel hat ob sie richtig gehandelt hat. Das sie nachdem was sie alles nun wissen tut, nicht hätte schluss gemacht. Es kamen dann noch so Sachen das sie weint wenn sie unsere Fotos sieht, wenn sie sich an unsere Momente erinnert oder wenn sie z.B. mein Auto sieht. Das sie immer noch sehr konfus und verwirrt sei, nicht wisse wo sie stehe und nicht weiss ob sie ihren Neuen liebt.

Das ihre verborgenen Gefühle zu mir sich langsam ihren Weg suchen und das sie nur zu mir zurückkkommen kann wenn sie sich absolut sicher sei, alles andere nicht fair sei. Das sie im Moment diese Sicherheit nicht habe und von daher nicht zu mir zurück kann. Ich solle bitte Geduld haben damit sie sich ihren Gefühlen absolut sicher sei. Mit ihren Neuen hat sie, laut ihr, keine konkreten Zukunftspläne, nicht einmal zusammen ziehen. Laut ihr wurden ihre Zweifel seit ca. 1 Monat immer grösser.

Mich zu treffen traut sie sich noch nicht, sie könne es emotional nicht aushalten und würde wohl heulend zusammen brechen.

Gesehen haben wir uns praktisch seit der Trennung nicht. Sie aber hat mir gebeichtet dass sie Ostern mich mit Freunden beobachtet hatte und sich nicht getraut habe mich anzusprechen.

Kommischerweise hat sie auch auch eine Art Versöhnungsversuch mit meiner Mutter gehabt. Meine Mutter war letzten Samstag beim einparken als meine Ex auf sie zukam, ziemlich nervös, und sich bei ihr zigmal entschuldigte da sie die Woche zuvor meine Mutter nicht gegrüsst hatte (meine Ex meinet sie háte siue nicht gesehen).

Vorab sollte man wissen das sich meine Ex von mir getrennt hatte weil sie, so ihre Aussage,sich vernachlässigt und nicht geliebt gefühlt hatte. In der Tat hatte sich eine gewisse Monotonie eingeschlichen und ich war sicherlich nicht ein Partner der seine Gefühle offenherzig zeigte. Im Prinzip kann ich nachvollziehen wieso sie so dramatisch gehandelt hat, finde aber auch das man es hätte bereden können; letztendlich ein Kommunikationsfehler. Die fehlendedn Kommunikation kam nach der Trennung zustande und, laut ihr, hat mein Kampf sie nun dazu gebracht das sie jetzt die Trennung mehr denn je in Frage stellt und nun so da steht wie sie es beschreibt.

Viel zu bieten hat der neue Typ nicht. Mit Job (Beamter) und Kindern ist er zeitlich und finnaziell voll ausgelastet.

Nach Ihren Nachrichten und telefongespräch habe ich dann einen Fehler gemacht. Ich dachte sie sei nun bereit evtl weiter auf mich zuzukommen und ich habe emotionell nachgelegt und ihr gestern Abend eine Nachricht geschickt. Die Antwort war dann viel trockener. Unter anderem kam der Satz: "Es tut ihr alles sehr leid aber sie muss selbst gegen die Wand rennen". Heute habe ich auch gesehen das sie ihren Neuen über FB (Ja, ich alter Stalker) zum Geburtstag gratuliert hat.

Da bin ich jetzt selbst schuld aber ich hatte rein instinktiv gehandelt, gedacht das jetzt evtl. was möglich wäre obwohl klar ist das sie auf mich zukommen muss. Im Klartext, Kontaktsperre, für mich und auch damit sie evtl. Verlustangst bekommt, denn bislang war das nicht der Fall (sie weis das ich auf sie warte).


LG

Manuel

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

Beitrag  Gästle :) am Do Jun 19, 2014 10:52 pm

Hallo Manuel...

Wie sieht es denn inzwischen bei Dir aus? Bekommst Du so langsam wieder Boden unter die Füsse? Klappt die KS besser?

Lg

Gästle :)

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Re: Nach 17 Jahren weg mit einen Anderen

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