Trennung/Familie/Psychologen-Gespräch u. KS
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Trennung/Familie/Psychologen-Gespräch u. KS
Hallo Ihr,
vor 2 Wochen hat mein Mann sich von mir getrennt. Wir haben 2 Kinder (davon eines behindert). Mein Mann hat jetzt eine eigene Wohnung und ich lebemit den Kindern in unserem Einfamilienhaus. Siehe meine anderen Beiträge.
Unsere Familen/Verwandtschaftsverhältnisse gestalten sich sehr schwierig.
K.o. fühl ich mich noch immer sehr, dieser Stress geht mir bis in den letzten Muskel. Ich bin total froh, wenn ich mal meine Ruhe habe(kommt selten vor, da ich dafür regelrecht Ablöse brauche) und finde sie dann letztendlich doch nicht.
Ich habe nun mit meiner Psychologen sehr ausgiebig über die Trennungs- und Familiensituation und Verwandtschaft gesprochen. Sie hat mir die Verknüpfung und Stellungen und auch Probleme aller Konstellationen erklärt. Mir ist einiges klar geworden. Ich hoffe, daß weitere Gespräche mir noch mehr bringen.
Herausgekommen unter anderem ist, daß mein Mann unter eines absichtlich oder unabsichtlich(sie kennt meine SM nicht!) gemachten Vorwurfes seiner Mutter leidet. Diesen Vorwurf nimmt er mit und bringt ihn zu uns nach Hause um ihn bei Gelegenheit an mich zu übergeben. Ich diesen auch annehme, weil ich auf keinen Fall meine Familie verlieren möchte. Meine Eltern sind geschieden und ich habe nie eine richtige Familie gehabt, daher möchte ich meinen Kindern eine bieten.
Die Psychologin meinte zunächst, der Vorwurf muss dahin, wo er ergekommen ist, zur Mutter.
Ich selbst solle aus der Rechtfertigungposition herauskommen und ihm keine Möglichkeit zum Streiten geben und selbst natürlich auch nicht anfangen.
Wenn er hier ist, mit den Kindern hilft, oder ich ihn anrufe, ob er helfen kommen kann, soll ich sagen:"Mir gehts nicht gut" Und wenn er nach dem Warum fragt, soll ich sagen "Du weißt ja warum".
So war die Therapiestunde zuende.
Klingt alles ganz plausibel und romantisch.. Aber ob es funktioniert?
Und wie läßt sich das mit meinem Mann vereinbaren, und mit mir selbst, die ich mir selbst eine Kontaktsperre verabreicht habe.
Wisst ihr Rat?
LG Sabine
vor 2 Wochen hat mein Mann sich von mir getrennt. Wir haben 2 Kinder (davon eines behindert). Mein Mann hat jetzt eine eigene Wohnung und ich lebemit den Kindern in unserem Einfamilienhaus. Siehe meine anderen Beiträge.
Unsere Familen/Verwandtschaftsverhältnisse gestalten sich sehr schwierig.
K.o. fühl ich mich noch immer sehr, dieser Stress geht mir bis in den letzten Muskel. Ich bin total froh, wenn ich mal meine Ruhe habe(kommt selten vor, da ich dafür regelrecht Ablöse brauche) und finde sie dann letztendlich doch nicht.
Ich habe nun mit meiner Psychologen sehr ausgiebig über die Trennungs- und Familiensituation und Verwandtschaft gesprochen. Sie hat mir die Verknüpfung und Stellungen und auch Probleme aller Konstellationen erklärt. Mir ist einiges klar geworden. Ich hoffe, daß weitere Gespräche mir noch mehr bringen.
Herausgekommen unter anderem ist, daß mein Mann unter eines absichtlich oder unabsichtlich(sie kennt meine SM nicht!) gemachten Vorwurfes seiner Mutter leidet. Diesen Vorwurf nimmt er mit und bringt ihn zu uns nach Hause um ihn bei Gelegenheit an mich zu übergeben. Ich diesen auch annehme, weil ich auf keinen Fall meine Familie verlieren möchte. Meine Eltern sind geschieden und ich habe nie eine richtige Familie gehabt, daher möchte ich meinen Kindern eine bieten.
Die Psychologin meinte zunächst, der Vorwurf muss dahin, wo er ergekommen ist, zur Mutter.
Ich selbst solle aus der Rechtfertigungposition herauskommen und ihm keine Möglichkeit zum Streiten geben und selbst natürlich auch nicht anfangen.
Wenn er hier ist, mit den Kindern hilft, oder ich ihn anrufe, ob er helfen kommen kann, soll ich sagen:"Mir gehts nicht gut" Und wenn er nach dem Warum fragt, soll ich sagen "Du weißt ja warum".
So war die Therapiestunde zuende.
Klingt alles ganz plausibel und romantisch.. Aber ob es funktioniert?
Und wie läßt sich das mit meinem Mann vereinbaren, und mit mir selbst, die ich mir selbst eine Kontaktsperre verabreicht habe.
Wisst ihr Rat?
LG Sabine
SabineD- Anzahl der Beiträge : 57
Alter : 52
Ort : Bremen
Anmeldedatum : 09.12.08
Re: Trennung/Familie/Psychologen-Gespräch u. KS
Hallo Sabine!
Habe mir Deinen Post gerade mal durchgelesen und hab nen riesiges über dem Kopf......
Ganz ehrlich würde ich noch einmal genau bei DEINER THERAPEUTIN nachfragen, denn zur Rückgewinnung sind diese Aussagen sicherlich NICHT HILFREICH!
Klar, s klingt toll, wenn sie es so deutet, dass er seine Familie nicht verlieren will, aber bei mir erweckt sich gerade der Eindruck, als wurde irgendwas vergessen zu erwähnen in diesem Gespräch!
Bitte kläre das, bevor Du Dir falsche Hoffnungen dadurch machst!
Auch unsere Familientherapeutin (egen Sohn!) hat nicht immer recht und sagt dann auch EXPLIZIT: HYPOTHESE!!!!
Ich wünsche Dir vom Herzen, dass Du Deinen Ex zurückgewinnst, aber......siehe oben!
Viel Kraft weiterhin
Die skeptische Verflixt
Habe mir Deinen Post gerade mal durchgelesen und hab nen riesiges über dem Kopf......
Ichhabe es zwar gelesen, dass er einen Vorwurf, von Deiner SM an Dich weitergibt......geht`s ein wenig präziser???Die Psychologin meinte zunächst, der Vorwurf muss dahin, wo er ergekommen ist, zur Mutter.
Das wurde Dir bereits hier mehrfch gesagtIch selbst solle aus der Rechtfertigungposition herauskommen und ihm keine Möglichkeit zum Streiten geben und selbst natürlich auch nicht anfangen.
Und da hab ich Bauklötze gestaunt! Es ist wohl offensichtlich, dass es Dir in Deiner Position nicht gut geht; das muss man nicht explizit erwähnen! (Meine Meinung!). Ich denke, das siet ein Blinder mit einem Krückstock; selbst Dein Ex! Bei der Aussage bekommt er ja SOFORT nen schlechtes Gewissen und Schuldgefühle......sehe de weiteren Satz"DU WEISST JA WARUM"Wenn er hier ist, mit den Kindern hilft, oder ich ihn anrufe, ob er helfen kommen kann, soll ich sagen:"Mir gehts nicht gut" Und wenn er nach dem Warum fragt, soll ich sagen "Du weißt ja warum".
Ganz ehrlich würde ich noch einmal genau bei DEINER THERAPEUTIN nachfragen, denn zur Rückgewinnung sind diese Aussagen sicherlich NICHT HILFREICH!
Klar, s klingt toll, wenn sie es so deutet, dass er seine Familie nicht verlieren will, aber bei mir erweckt sich gerade der Eindruck, als wurde irgendwas vergessen zu erwähnen in diesem Gespräch!
Bitte kläre das, bevor Du Dir falsche Hoffnungen dadurch machst!
Auch unsere Familientherapeutin (egen Sohn!) hat nicht immer recht und sagt dann auch EXPLIZIT: HYPOTHESE!!!!
Ich wünsche Dir vom Herzen, dass Du Deinen Ex zurückgewinnst, aber......siehe oben!
Viel Kraft weiterhin
Die skeptische Verflixt
Zuletzt von verflixt am Sa Apr 10, 2010 7:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Tasta hat geklemmt.....frisst Buchstaben :-))
verflixt- Anzahl der Beiträge : 424
Anmeldedatum : 23.01.10
Re: Trennung/Familie/Psychologen-Gespräch u. KS
Hallo verflixt,
erstmal recht lieben Dank für deine Antwort.
Natürlich gehts präziser!
Aber ich frage mich an dieser Stelle wieder, ob das so wichtig ist(bitte nicht wieder falsch oder zickig gemeint verstehen)
SM kann doch heute dies und morgen das an Absurdem behaupten.
Mein SV starb, er wurde morgens im Gästezimmer tot aufgefunden, hatte einen 2. Herzinfarkt mit 72 Jahren.
SM nächtigte im Schlafzimmer, hatte Schlaftabletten genommen.
Tage nach der Trauerzeremonie tauchte ein geführtes Protokoll auf. Sie zeigte es meinem Mann und sagte:"Sieh mal, da...am 19. warst du ja da, da gings im ja danach auch so schlecht"(mein Mann berichtete mir von einem Streit zwischen seinem Vater und ihm)"..und danach hatte er immer mehr Probleme und dann ist er am 28. gestorben"
Es gibt noch weitere Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass mein Mann der Sohn "fürs Grobe" war.
(Das würde jetzt nun aber echt den Rahmen sprengen)
Das ist natürlich nicht so einfach. Ich werde mich weiterhin bemühen, bin ja noch ein Neuling
Zunächst gings in dem Gespräch ja darum, dass er überhaupt herkommt und mit den Kindern hilft und nicht selbst sich kontaktsperrenmäßig verhält. Und da meinte sie, ich solle "sanft zu ihm sein" - damit ich seine Hilfe überhaupt bekomme.
Und sooo offensichtlich ist es nun auch wieder nicht, dass ich fertig bin, wozu gibts Schminke *lol*
Nee, mal ernsthaft, nach aussen hin sieht man es doch nie so richtig.
Die Therapeutin weiss es natürlich, da konnte ich meine Tränen ja auch nicht zurückhalten.
Desweiteren dieser Satz "Du weisst ja warum" - meinst du nicht, dass er funktioniert? Bestimmt doch besser, als wenn ich ihm meine Streßsymptome in allen Farben ausmale und ihm sage, er solle doch zu seiner Mutter gehen.
Vermutlich hast du da was falsches herausgelesen.
Ich schrieb: Dass ich mich so verhalte/verhalten habe, weil ich meine Familie nicht verlieren will.
Was meinst du damit?
LG Sabine
erstmal recht lieben Dank für deine Antwort.
Die Psychologin meinte zunächst, der Vorwurf muss dahin, wo er ergekommen ist, zur Mutter.
Ichhabe es zwar gelesen, dass er einen Vorwurf, von Deiner SM an Dich weitergibt......geht`s ein wenig präziser???
Natürlich gehts präziser!
Aber ich frage mich an dieser Stelle wieder, ob das so wichtig ist(bitte nicht wieder falsch oder zickig gemeint verstehen)
SM kann doch heute dies und morgen das an Absurdem behaupten.
Mein SV starb, er wurde morgens im Gästezimmer tot aufgefunden, hatte einen 2. Herzinfarkt mit 72 Jahren.
SM nächtigte im Schlafzimmer, hatte Schlaftabletten genommen.
Tage nach der Trauerzeremonie tauchte ein geführtes Protokoll auf. Sie zeigte es meinem Mann und sagte:"Sieh mal, da...am 19. warst du ja da, da gings im ja danach auch so schlecht"(mein Mann berichtete mir von einem Streit zwischen seinem Vater und ihm)"..und danach hatte er immer mehr Probleme und dann ist er am 28. gestorben"
Es gibt noch weitere Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass mein Mann der Sohn "fürs Grobe" war.
(Das würde jetzt nun aber echt den Rahmen sprengen)
Das wurde Dir bereits hier mehrfch gesagtIch selbst solle aus der Rechtfertigungposition herauskommen und ihm keine Möglichkeit zum Streiten geben und selbst natürlich auch nicht anfangen.
Das ist natürlich nicht so einfach. Ich werde mich weiterhin bemühen, bin ja noch ein Neuling
Wenn er hier ist, mit den Kindern hilft, oder ich ihn anrufe, ob er helfen kommen kann, soll ich sagen:"Mir gehts nicht gut" Und wenn er nach dem Warum fragt, soll ich sagen "Du weißt ja warum".
Und da hab ich Bauklötze gestaunt! Es ist wohl offensichtlich, dass es Dir in Deiner Position nicht gut geht; das muss man nicht explizit erwähnen! (Meine Meinung!). Ich denke, das siet ein Blinder mit einem Krückstock; selbst Dein Ex! Bei der Aussage bekommt er ja SOFORT nen schlechtes Gewissen und Schuldgefühle......sehe de weiteren Satz"DU WEISST JA WARUM"
Ganz ehrlich würde ich noch einmal genau bei DEINER THERAPEUTIN nachfragen, denn zur Rückgewinnung sind diese Aussagen sicherlich NICHT HILFREICH!
Zunächst gings in dem Gespräch ja darum, dass er überhaupt herkommt und mit den Kindern hilft und nicht selbst sich kontaktsperrenmäßig verhält. Und da meinte sie, ich solle "sanft zu ihm sein" - damit ich seine Hilfe überhaupt bekomme.
Und sooo offensichtlich ist es nun auch wieder nicht, dass ich fertig bin, wozu gibts Schminke *lol*
Nee, mal ernsthaft, nach aussen hin sieht man es doch nie so richtig.
Die Therapeutin weiss es natürlich, da konnte ich meine Tränen ja auch nicht zurückhalten.
Desweiteren dieser Satz "Du weisst ja warum" - meinst du nicht, dass er funktioniert? Bestimmt doch besser, als wenn ich ihm meine Streßsymptome in allen Farben ausmale und ihm sage, er solle doch zu seiner Mutter gehen.
Klar, s klingt toll, wenn sie es so deutet, dass er seine Familie nicht verlieren will!
Vermutlich hast du da was falsches herausgelesen.
Ich schrieb: Dass ich mich so verhalte/verhalten habe, weil ich meine Familie nicht verlieren will.
aber bei mir erweckt sich gerade der Eindruck, als wurde irgendwas vergessen zu erwähnen in diesem Gespräch
Was meinst du damit?
LG Sabine
SabineD- Anzahl der Beiträge : 57
Alter : 52
Ort : Bremen
Anmeldedatum : 09.12.08
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